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Innenausbau mit Hindernissen in Bruckmühl

Estrichfirma einfach abgetaucht: Wird „Kulturmühle“ bis Oktober noch fertig?

Die „Kulturmühle“ geht innen und außen ihrer Fertigstellung entgegen.
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Die „Kulturmühle“ geht innen und außen ihrer Fertigstellung entgegen.

Der Termin steht: Am 21. Oktober soll die „Kulturmühle“ – das neue Bürger- und Kulturhaus der Marktgemeinde Bruckmühl – eröffnet werden. Doch nachdem eine Estrichfirma einfach abtauchte, verzögerte sich der Bau um fünf Wochen. Ist der Termin überhaupt noch zu halten?

Bruckmühl – Der neue Anziehungspunkt für alle Bruckmühler Bürger und Vereine soll die Innenstadt beleben. Trotz Rohstoffknappheit, Corona und Energiekrise verläuft der Innenausbau bislang relativ reibungslos.

Fünf Wochen Verzögerung

Die „Kulturmühle“ ist auf der Zielgeraden. Und das, obwohl widrige Umstände zu meistern waren: Das mit den Estricharbeiten beauftragte Unternehmen tauchte kurz vor Arbeitsbeginn ab. Per Einschreiben versandte gemeindliche Aufforderungen kamen „wegen Unzustellbarkeit“ zurück.

„Die Marktgemeinde Bruckmühl hat daraufhin den Vertrag wegen Nichterfüllung gekündigt, doch dabei waren einige Fristen zu beachten“, erläutert Vinzenz Schaberl vom Bauamt. Im Anschluss daran musste zwangsläufig eine neue Ausschreibung durchgeführt werden. Glücklicherweise konnte eine Estrichfirma gefunden werden, die den Einbau inzwischen kurzfristig erledigte. Zudem hat der Heizungsbaubetrieb teilweise die Fußbodendämmung übernommen, sodass Zeit gespart wurde.

Vorsichtig-optimistisch lädt Bauamtsmitarbeiter Vinzenz Schaberl zur Eröffnung ein.

„Insgesamt ist trotzdem eine Verzögerung von fünf Wochen entstanden“, bedauert der Bauamtsmitarbeiter. Von der unvorhergesehenen Zeitverschiebung waren auch andere am Bau beteiligte Firmen betroffen, deren Gewerke von der Fertigstellung des Estrichs abhängig waren. „Diese Unternehmen haben sich aber sehr kooperativ gezeigt“, lobt Schaberl. Einen weiteren Schwerpunkt beim Innenausbau bildet der Trockenbau.

Im Saal wird derzeit die Deckendämmung vorgenommen.

Über dem Saal wird derzeit die Zwischensparren-Dämmung vorgenommen. „Danach wird die Dampfsperre – eine Folie – angebracht, anschließend erfolgt auf einer Lattung der Einbau der Gipskarton-Feuerschutzplatten“, schildert Anton Hoch vom beauftragten Unternehmen, der „TM Ausbau GmbH“ in Puchheim. Zuletzt wird dann die „abgehängte Akustik-Lochdecke“ verlegt. Dies ist im Trauraum bereits geschehen. „Hier müssen nur noch die Fugen verspachtelt werden“, so der Trockenbau-Experte.

Als weitere noch ausstehende „finale Innenausbau-Tätigkeiten“ nennt Schaberl unter anderem die Malerarbeiten, das Verlegen der Parkett- beziehungsweise Fliesenböden, die Elektro- und Sanitär-Endmontage und schließlich die Einrichtung.

Fassade erstrahlt in traditionellem Gelb

Die Malerarbeiten an den Fassaden sind bereits vollendet, wobei der Altbau im früheren Gelbton gehalten ist. Nach der rechtzeitigen Fertigstellung bis zum geplanten Eröffnungstermin am 21. Oktober befragt erklärt Vinzenz Schaberl: „Ich bin vorsichtig optimistisch.“

Die Fassade des Altbaus ist auch künftig im gewohnten „Neuwirt“-Gelb gehalten.

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