Verdacht auf Brandstiftung in Bruckmühl

Eigenen Pizzaservice angezündet?

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Bruckmühl - Der 26-jährige Betreiber eines Pizzaservices muss sich wegen des Verdachts auf Brandstiftung vor dem Schöffengericht Rosenheim verantworten. Und sein Alibi weist offenbar Lücken auf:

Als der 26-jährige Betreiber Ende August 2017 die Tür zu seinem Pizzaservice öffnete, stand er vor einer dichten Wand aus Rauch. Bei ihren Ermittlungen seien die Polizeibeamte jedoch auf Spuren von Brandbeschleunigern gestoßen, berichtet der Mangfallbote. 

Schnell sei der irakische Geschäftsführer in das Visier der Ermittler geraten, so die Zeitung weiter. Zwar konnte der junge Mann den Umsatz des Pizzaservices steigern, jedoch nicht den Gewinn. Deswegen suchte er schon seit längerer Zeit einen geeigneten Nachfolger. Allerdings fand sich kein Kaufinteressent. Jetzt muss sich der Iraker wegen Brandstiftung vor dem Schöffengericht in Rosenheim verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er einen Versicherungsbetrug begehen wollte. 

Entgegen der bisherigen Aussagen des Angeklagten, er sei in Augsburg gewesen, habe ein Nachrichten-Techniker feststellen können, dass sich das I-Phone des Mannes in nahen Umfeld des Pizzaservice befunden habe, fährt der Mangfallbote fort. 

Hoher Schaden und massive Gefahr für die Nachbarn

Bei dem Brand im Sommer des vergangenen Jahres entstand ein Sachschaden in Höhe von gut 100.000 Euro. Das Feuer hatte die komplettte Inneneinrichtung des Pizza-Lieferdienstes zerstört. Die mutmaßliche Brandstiftung gefährdete darüber hinaus die zehn Bewohner des Hauses. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de oder in der gedruckten Ausgabe des Mangfallboten.

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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