Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl

Baldur Greipel und Martin Raps präsentieren ihre Kunst 

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Kunst von Baldur Geipel

Bruckmühl - In ihrer neuen Ausstellung zeigt die Galerie Markt Bruckmühl von 5. Februar bis 12. Januar Grafiken von Baldur Geipel und Plastische Wandbilder von Martin Rasp. 

Baldur Geipel, geboren 1933 im Vogtland, machte zunächst eine Ausbildung zum Holzbildhauer, danach studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Josef Henselmann.
Seit 1959 ist er selbständig tätig, seine Arbeiten sind seit Jahrzehnten in Ausstellungen zu sehen und erhielten zahlreiche Auszeichnungen, so bereits 1974 den Seerosenpreis der Landeshauptstadt München. 

Eindrücke aus Europa, Ägypten, Türkei und New York

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Bildhauerei, prägend hier waren für ihn Landschaften und deren Menschen sowie Städte und Museen in Europa, der Türkei, in Ägypten und New York. In der Bruckmühler Ausstellung werden von Baldur Geipel vorwiegend Arbeiten aus dem grafischen Werk gezeigt. Tier, Mensch, Horizont, sind die zentralen Themen seiner Kunst. 

Eine elementare räumliche Erfahrung sind für mich der Horizont und die Höhle. Der Horizont als überwindbare, aber immer wieder eine sich neu aufbauende Gliederung einer Berglandschaft sowie der Blick in den Raum, in dem wir uns bewegen. 

Komplexer Schaffensprozess

In einem umfassenden Prozess von Erfahrungen und Ahnung, mit Idee und Materie, nimmt meine Arbeit Gestalt an, ist da underzählt vom Weg, vom Dasein und vom Gegenwärtig sein“, beschreibt der Künstler seinen Schaffensprozess. Es werden Raumbilder wahrnehmbar, und die Wahrnehmung wird zur Erlebnisreise für den Betrachter. Baldur Geipel lebt und arbeitet in München. 

Martin Rasp (1940 bis 2012), geboren in Vilshofen/Donau, studierte er an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Bereits 1976 erhielt er den Ehrenpreis der Internationalen Sommerakademie Salzburg. Insgesamt vier Mal, erstmals schon 1977, erhielt er den Förderpreis des Landes Salzburg. 

Verschiedenste Materialien aus unterschiedlichster Herkunft

Seit dieser Zeit sind seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Der österreichische Künstler Martin Rasp arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien unterschiedlichster Herkunft, unterstreicht damit die wechselseitige Spannung zwischen ihnen und verbindet so

verschiedene Aspekte der Wirklichkeit in einem einzigen Werk. 

Diese Idee steht in der Tradition der klassischen Moderne, angefangen bei den kubistischen Collagen bis hin zu Duchamps´ Ready-mades. In Assemblagen und Objekten erhalten die von ihm verwendeten Überbleibsel des Alltags neue Bedeutungen, werden zu Symbolen des Lebens, dessen Veränderungen. 

Neue Interpretation der "Land Art"

Ebenso wichtig wie das fertige Kunstwerk als Metapher für die Gefühle und Ideen im Leben des Künstlers, ist bei Martin Rasp, ebenso wie bei Baldur Geipel, der Entstehungsprozess selbst. So werden Arbeiten entwickel, die die Phantasie des Betrachters anregen, Assoziationen auslösen undeine ganz eigene Interpretation der Begriffs „Land Art“ ermöglichen. Martin Rasp lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2012 in Berchtesgaden.

Cornelia Ahrens

Quelle: mangfall24.de

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