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Lauschige Mitsommerabende

Rückkehr des kulturellen Lebens – Wie das Bruckmühler Gymnasium Corona mit Konzerten hinter sich lässt

Der Unterstufenchor des Bruckmühler Gymnasiums (Leitung Martina Bindl) lud zum Mitsingen ein. Buxot
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Der Unterstufenchor des Bruckmühler Gymnasiums (Leitung Martina Bindl) lud zum Mitsingen ein. Buxot

Instrumentalisten und Sänger standen im Fokus zweier lauschiger Mittsommerabende des Bruckmühler Gymnasiums. Diese glichen einer Befreiung nach entbehrungsreichen Corona-Jahren. Was an den Abenden geboten wurde.

Von Christian Buxot

Bruckmühl – Die Atmosphäre in der voll besetzten Aula war eine besondere. Nahezu knisternd. Nach drei stillen Jahren – das letzte Konzert fand 2019 statt – zelebrierten die Bruckmühler Gymnasiasten mit zwei feinen Konzerten die Rückkehr des kulturellen Lebens an ihrer Schule.

„Schauen sie in die Gesichter unserer Schülerinnen und Schüler – die Freude und Begeisterung entschädigt für so viele Entbehrungen der vergangenen Monate und Jahre“, sagte Schulleiter Walter Baier sichtlich bewegt in seiner bewusst kurz gehaltenen Begrüßung.

Denn die Instrumentalisten und Sänger standen im Fokus zweier lauschiger Mittsommerabende. Den Auftakt gestalteten das Orchester („Te Deum“) und der Chor, letzterer mit einer Kanon-Darbietung von vier Seiten der Aula. „Dona Nobis Pacem“ – der Wunsch nach Frieden in der aktuell zerrissenen Welt sprach allen Anwesenden aus dem Herzen.

Beeindruckende stimmliche Qualitäten

Zahlreiche Solistinnen und Solisten garnierten den bunten Strauß an musikalischen Darbietungen: Arline Moschner („There are fairies at the bottom of our garden“), Lucie Knoll („Never enough“), Eva Büchler („Oh Canada“) und Maria Kröll („Season of love“) zeigten beeindruckende stimmliche Qualitäten.

An Instrumenten durfte das Publikum Tasten (Klavier: Patrizia Mecher, Isabel Thalmayr und Isabella Hanisch), Saiten in Form von Hackbrett (Eva Gottwald, Maria Griesmaier, Emma Huber) und Cello (Sara Petz und Alexandra Baumer) sowie Bläser (Trompete: Sebastian Weber, Klarinette: Maria Kellerer) goutieren.

Die finanzielle Unterstützung durch den Elternbeirat und den Förderverein in Form von neuen Pauken und Gitarrenverstärkern war eine hörbare akustische Bereicherung.

Dabei sind die gezeigten Leistungen auch vor dem Hintergrund der Corona-Misere zu betrachten. „Wir konnten ja pandemiebedingt erst nach den Faschingsferien wieder Musik in der Schule aktiv betreiben“, so Musiklehrer Bernhard Willer, der umsichtig Chöre und Orchester durch den Abend navigierte. Umso erstaunlicher die Qualität der Interpretationen, die von Klassik über Pop bis zur Volksmusik eine große klangliche Bandbreite offerierte.

Schulleiter Walter Baier begrüßte das Publikum nach dreijähriger Konzert-Pause.

Die Schulband „Suricats“ (Leitung: Patrick Sondermann) zeigte ein Medley von ABBA-Evergreens, und Musik-Pädagogin Martina Bindl präsentierte mit dem Unterstufenchor die musikalische Zukunft des Gymnasiums im Mangfalltal: Bruno Mars „Count on Me“ und der Tote Hosen-Gassenhauer „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit“ luden das Publikum zum aktiven Mitsingen ein.

Wortkaskaden von Abiturient

Den Abend, durch den der frischgebackene Abiturient Nevio Di Pinto kurzweilig mit charmanten Wortkaskaden leitete, wurde perfekt kulinarisch abgerundet durch das Mensa-Team um Monika Reichhart und den AK Catering (Leitung: Julia Forster).

Der Klang von Flöten und Geigen erfüllte die Aula im Bruckmühler Gymnasium.

Nicht zu vergessen: die Schulsanitäter (Leitung: Karen Knapek) – stets parat – und der AK Technik (Leitungsteam: Oliver Schermer, Lorenz Holstein, Hannes Gebauer und Christian Piel), professionell zuständig für Bühne, Licht und Ton. Fazit: Mittsommernachts-Magie ist machbar – wenn alle mithelfen.

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