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Diskussion über korrekte Entsorgung

Weggeworfene Kippen auf Bruckmühls Straßen: Das denken unsere Leser

Weggeworfene Zigarettenkippen auf Bruckmühls Straßen und Wegen
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Weggeworfene Kippen sorgen nicht nur auf Bruckmühls Straßen und Wegen für Ärger.

Bruckmühl - Achtlos in der Natur entsorgte Kippen sorgen vielerorts für kontroverse Diskussionen. Unsere Leser vertreten unterschiedliche Ansichten über weggeworfene Stummel.

Egal ob Mangfalldamm, eine normale Straße oder diverse Fußgängerwege: Wer nur wenige Meter flaniert, kann innerhalb kürzester Zeit eine ganze Menge an weggeworfenen Zigarettenkippen aufsammeln. Eine Tatsache, die Grünen Marktgemeinderätin Dr. Moni Mager mächtig auf die Palme bringt, als sie vor Kurzem einen Selbstversuch in Bruckmühl wagte. Und eine Tatsache, die allem Anschein nach nicht nur Dr. Mager ärgert, sondern auch Bürger aus der gesamten Region, folgt man der teils kontroversen Debatte unter dem Artikel auf rosenheim24.de.

Weggeworfene Kippen in Bruckmühl: Auch Hundehalter und Wanderer als Umweltsünder deklariert

„Knut Müller-Lüdenscheidt“ steht voll und ganz hinter Dr. Magers Ansicht und kommentiert unter dem Artikel bei rosenheim24.de: „Es ist erschreckend. Egoismus und Rücksichtslosigkeit sind ubiquitär. Der öffentliche Raum sollte mit besonderer Sorgfalt behandelt werden, damit es dort alle schön haben. Das Gegenteil ist der Fall. Traurig, aber wahr. Am schlimmsten: Der rauchende Automobilist. Ein hoffnungsloser Fall!“

Noch stärker in der Kritik was Umweltsünden anbelangt sind in den Augen von User „rigoros12“ allerdings die „wandernden Ausflügler“. Was die an Müll hinterließen - vor allem am Wegesrand und in den Wäldern - das sei „fast nicht zu toppen“. Zwischen die Fronten geraten im Laufe der Diskussion auch die Hundehalter. „Allein die ständigen Hundehaufen sind viel zu viel, ständig gehen Hundehalter am Mangfalldamm spazieren, unangeleint. Da sollte man etwas dagegen tun“, kommentiert „Roman G.“ und hat auch schon Lösungsansätze parat: „Wer seine Kippe einfach wegwirft soll 250 Euro Strafe bezahlen, wer in der Mangfall bei wenig Wasser mit Kindern badet soll 500 Euro Strafe zahlen, wer mit seinen Köter Gassi geht und die Haufen nicht wegmacht oder die gefüllten Plastiksäcke für Kot ins Wasser wirft soll 800 Euro Strafe zahlen.“

Weggeworfene Kippen „absolut unverantwortlich an Spielplätzen“

Wir wollten in unserem jüngsten Artikel wissen, wie Raucher und Nichtraucher auf die Debatte reagieren. Unserer Umfrage zufolge, bei der die Fragestellung lautete, wie die Leute ihre Kippen entsorgen, gaben immerhin 16 Prozent zu, als Raucher ihre Zigarettenstummel auf Straßen und Gehwegen zu entsorgen. 26 Prozent sprachen sich dafür aus, dass es selbstverständlich sein sollte, Kippen korrekt zu entsorgen und der Großteil (58 Prozent) ärgert sich als Nichtraucher über in der Natur liegengelassene Kippen.

„Kwon Rae“ spannt den Bogen zurück zum Kern der Debatte: „Raucher halt, was will man da schon erwarten. Der freiwillige Verzicht in Gaststätten hat ja auch nicht funktioniert, aber hinterher jammern.“ Und User „Platypus“ ergänzt: „Ist ja durchaus üblich geworden die Kippe irgendwo hin zu werfen, auch wenn grad ein Mülleimer in der Nähe ist. Gehweg, Fußgängerzone, Biergarten, Auto ... alles total egal. Machen diese Leute das im eigenen Garten auch so?! Absolut unverantwortlich finde ich es an Spielplätzen. Da musst erstmal den Sandkasten durchwühlen, bevor die Kids reinkönnen.“ Zigarettenkippen sind auch auf Spielplätzen in Traunstein ein Ärgernis.

„Stanzei“ outete sich als Raucher und brach eine Lanze für verantwortungsvolle Mitbürger: „Auf der Straße rauche ich überhaupt nicht, da habe ich sogar niemals Zigaretten dabei. Sollte ich mal einen längeren Ausflug planen und meinen dass ich da doch mal eine rauchen will, nehme ich mir meinen kleinen Taschen-Aschenbecher mit. Da gehen bis zu drei Kippen rein und nichts landet auf Straße und Natur.“

„rigoros12“ hingegen sieht die Kommunen in der Pflicht: „Vielleicht sollte man einfach mal mehr öffentliche Mülleimer und Aschenbecher aufstellen. Das war früher so. Mülleimer und darüber angebracht ein Aschenbecher. Aber die wurden aus ‚Kostengründen‘ ja weitestgehend abgebaut. Ebenso übrigens die öffentlichen Sitzbänke."

mb