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Corona-Test gefragt

Bruckmühl: „Wir waren beim Testen über dem Limit“

Mit Laptop und Lesegerät ausgestattet, erfasst und dokumentiert Rosi Hahn die Daten der Testpersonen in der BRK-Station in Bruckmühl am Dr.-Wilhelm-Glasser-Weg 2.
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Mit Laptop und Lesegerät ausgestattet, erfasst und dokumentiert Rosi Hahn die Daten der Testpersonen in der BRK-Station in Bruckmühl am Dr.-Wilhelm-Glasser-Weg 2.

Für den Arbeitsplatz, das Training im Fitnessstudio, im Kino und den Besuch im Altenheim brauchen Bürger einen negativen Testnachweis. In Bruckmühl gab es zeitweise nur eine Station, nun gibt es drei. Reichen die Kapazitäten jetzt?

Bruckmühl – „Man merkt, dass wieder mehr Stellen testen, das ist eine Entlastung für uns“, sagt Claudia Schmid, Inhaberin der Sebastian-Apotheke. Als die Tests kostenpflichtig waren, war der Stand vor der Apotheke der einzige Ort, an dem sich die Bruckmühler testen lassen konnten. Diese Zeit sei sehr anstrengend für die Mitarbeiter gewesen. „Wir waren über dem Limit, wochenlang“, so die Apothekerin. Viele Leute hätten kein Verständnis gehabt, dass sie nur alle fünf Minuten einen Test anbieten können. Oft habe es deshalb „böse Worte“ gegeben. Nun habe sich die Situation entspannt.

Etliche Anrufe von Bürgern

Das bestätigt Martina Neuhausen von der Verwaltung Bruckmühl: „Als es nur die eine Teststelle gab, haben etliche Bürger bei uns angerufen und um mehr gebeten.“ Das komme mittlerweile nicht mehr vor. Weil sie länger keine Anrufe mehr bekommen hat, vermutet Neuhausen, dass die Kapazität nun ausreicht.

„Im Moment haben wir über 150 Tests am Tag“, sagt Susanne Haidacher, Pressesprecherin des BRK, über die Station am Dr.-Wilhelm-Glasser-Weg 2. Aktuell könne sie noch nicht zu 100 Prozent beurteilen, ob die Kapazität reicht. Denn das Zentrum ist erst seit 10. Dezember wieder eröffnet. Deshalb müsse das BRK abwarten, wie sich die Situation entwickelt.

„Die Tendenz ist aber steigend“, sagt die Pressesprecherin über die Testanzahl. Politische Entscheidungen würden dabei eine Rolle spielen und sich auf die Testanzahl auswirken. Wenn die Regierung nun beschließe, dass in Restaurants auch die 2G-Plus-Regel gilt, müssten die Mitarbeiter mehr Tests als zuvor durchführen, vermutet Haidacher.

Nachfrage nach Tests steigt

Auch Apothekerin Schmid hat das Gefühl, dass die Tests zugenommen haben – wegen der aktuellen Bestimmungen und vor allem wegen 3G am Arbeitsplatz. Ihre Mitarbeiter testen 120 bis 180 Personen täglich. Am Sonntag kämen besonders viele Bürger, unter ihnen auch viele Schüler. 300 seien es am letzten Tag der Weihnachtsferien gewesen. Seit vergangenem Montag gilt auch eine Testpflicht für Kita-Kinder ab dem ersten Lebensjahr. In der Apotheke bekommen sie die Tests gegen Abholscheine für Zuhause. „Da gibt es einen riesen Run“, sagt Schmid.

Die Mitarbeiter der Firma MTECA testen täglich rund 150 Personen auf dem Gelände der Firma Fritzmeier. Inhaber Andreas Adamosky vermerkt auch einen Anstieg, seitdem sich die Delta-Variante verbreitet und die 3G-Regelung am Arbeitsplatz gilt. „Das haben wir natürlich gemerkt“, sagt Adamosky.

Höhepunkt zum Ferienende

Am Sonntag habe es einen „Peak“ gegeben. Der Inhaber vermutet, dass das am Ferienende lag und viele Eltern ihre Kinder vor Schulbeginn testen ließen. Seine Mitarbeiter hätten ihm jedenfalls berichtet, dass außergewöhnlich viele Eltern mit Kindern da waren. Aktuell glaubt Adamosky, dass die Testmöglichkeiten in Bruckmühl ausreichen. „Wir sind momentan gut aufgestellt und könnten die Kapazität jederzeit nach oben fahren“, sagt der Inhaber.

In der Teststation des BRK genüge es aktuell, wenn zwei Mitarbeiter vor Ort sind. Drei von 14 Schichten seien an hauptamtliche Mitarbeiter vergeben, den Rest stemmen die ehrenamtlichen Kollegen. „Das kann sich aber immer ändern“, so Pressesprecherin Haidacher. Denn aktuell werden nur Schnelltests und keine PCR-Tests angeboten.

Registrierung auf BRK-Website

Das Team habe zunächst abwarten wollen, wie das Angebot angenommen wird. Falls noch PCR-Tests hinzukommen sollten, müsste das Personal womöglich aufgestockt werden. Momentan sei das jedoch nicht geplant.

Haidacher empfiehlt allen Testpersonen, sich bereits in der Warteschlange oder Zuhause über die Website des BRK zu registrieren. So bekommen sie ihren persönlichen QR-Code und können unkompliziert an jeder Teststation einchecken. „Das geht dann ruck zuck“, sagt Haidacher. Sobald jemand nicht registriert sei, halte er den Betrieb auf. Die Mitarbeiter hätten Verständnis, wenn es sich um ältere Personen handelt, die nicht fit im Umgang mit dem Internet sind. Alle anderen bittet sie, sich vorher zu registrieren. Dann sei die Wartezeit für alle in der Warteschlange kürzer.

Öffnungszeiten der Zentren

ie BRK-Teststation im Dr.-Wilhelm-Glasser-Weg 2 in Bruckmühl hat von 11 bis 15 Uhr und 16 bis 19 Uhr ohne Terminvereinbarung geöffnet. Bürger können sich über den Link www.coronatest-rosenheim.de registrieren. Für Tests am Stand vor der Sebastian-Apotheke am Gewerbepark 22 sollten Personen vorab einen Termin auf der Website der Apotheke vereinbaren: www.apothekebruckmuehl.de. Wenn genügend Zeit ist, testen die Mitarbeiter aber auch Bürger ohne Termin. Apothekerin Claudia Schmid bittet Kunden, Termine online zu stornieren, wenn sie diese nicht wahrnehmen können: „Man nimmt sonst anderen den Platz weg.“ Die dritte Teststation betreibt die Firma MTECA auf dem Gelände der Firma Fritzmeier von Montag bis Freitag, von 10 bis 16 Uhr, und Sonntag, von 17 bis 19 Uhr. Über den Link www.reihentestung.de können Bürger optional einen Termin vereinbaren.

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