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Lastwagen wird in München von Güterzug erfasst

Aus Führerhaus geschleudert und schwer verletzt: Kollege wollte Bruckmühler noch warnen

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München/Bruckmühl - Auf dem Betriebsgelände des Rangierbahnhofes Nord ist es am späten Samstagabend, 23. Mai, zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Dabei wurde ein Mann aus Bruckmühl schwer verletzt.

Update, 12.25 Uhr - Pressemeldung Polizei

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Samstagabend, 23. Mai, gegen 22.20 Uhr wurde der Bundespolizei ein Bahnbetriebsunfall am Rangierbahnhof München-Nord gemeldet. Ein Lkw war auf dem Betriebsgelände der Bahn AG über einen unbeschrankten Bahnübergang gefahren und von einem Güterzug erfasst worden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass zwei Lastkraftwagen aufgrund von Bauarbeiten zu nächtlicher Stunde auf dem Betriebsgelände unterwegs waren. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs, ein 59-jähriger Deutscher aus Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) überquerte in Schrittgeschwindigkeit einen unbeschrankten Bahnübergang bei Bahnkilometer 15.950. Dabei dürfte er einen herannahenden Güterzug übersehen haben. Sein hinter ihm fahrender Kollege wollte ihn per Funk noch warnen, aber es war schon zu spät. Der mit 40 bis 60 km/h fahrende Güterzug erfasste den Lkw, zog in rund 30 Meter mit, bevor er nach einer Schnellbremsung zum Stehen kam. Der 59-jährige, allein im Fahrzeug befindliche Fahrzeuglenker wurde aus dem Führerstand geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum Großhadern eingeliefert.

Unfall zwischen Lastwagen und Güterzug in München

 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München
 © Bundespolizei München

Im Einsatz befanden sich neben Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Deutschen Bahn AG auch mehrere Polizeistreifen von Land und Bund, ein Unfall-Ermittler der Bundespolizeiinspektion München sowie ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim. Durch die Kollision wurde die Bremsanlage des Zuges so stark beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrbereit war.

An sieben Güterwaggons konnten leichte Beschädigungen festgestellt werden. Das Führerhaus des Lkw wurde vollständig zerstört. Auch am Bahnübergang gab es Beschädigungen, unter anderem wurde ein Andreaskreuz aus der Verankerung gerissen. Die Schadenshöhe bislang unbekannt. Der Personenzugverkehr war nicht betroffen, lediglich im Güterverkehr im Rangierbahnhof München-Nord sowie am Nordring kam es zu leichten Beeinträchtigen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Pressemeldung Bundespolizei München

Die Erstmeldung:

Ersten Erkenntnissen zufolge war gegen 22.20 Uhr ein Lastwagen über einen unbeschrankten Bahnübergang gefahren und dabei von einem Güterzug erfasst worden. Das Führerhaus des Lkw wurde dabei sehr stark beschädigt. Der Fahrer, bei dem sich laut Bundespolizei um einen 59-Jährigen aus Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) handelt, erlitt schwere Verletzungen. Er soll nach dem Aufprall sogar aus seinem Führerhaus geschleudert worden sein.

Der Güterzug soll zum Zeitpunkt des Unfalls mit einer Geschwindigkeit zwischen 40 und 60 km/h unterwegs gewesen sein. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Auch ein Gutachter wurde an die Unfallstelle entsandt, der nun klären soll, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

*Weitere Informationen folgen*

mw

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