Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Katzentraum“ versinkt im Wasser

Neubau des Gnadenhofes in Ried muss drei Monate trocknen – Umzug verschiebt sich

Fassungslos sind Vereinsvorsitzende Renate Holland und Architektin Karin Stiglauer.
+
Fassungslos sind Vereinsvorsitzende Renate Holland und Architektin Karin Stiglauer.

Vereinsvorsitzende Renate Holland kann die Tränen kaum unterdrücken. Die Flut vom Montagabend hat den Neubau für den Gnadenhof „Katzentraum“ in Ried unter Wasser gesetzt.

Bruckmühl – Wie mit Bällen spielten die Wassermassen mit allem, was im Hof gelagert war – darunter Dämmmaterial und Baustelleneinrichtungen. „Die Keller waren voll. Im vorderen Gebäude stand das Wasser in den Räumen etwa 20 Zentimeter, im hinteren Bereich sogar 90 Zentimeter hoch“, beschreibt Architektin Karin Stiglauer.

Zimmerer Martin Sollerspöck eilte dem Verein „Katzentraum“ zu Hilfe und pumpte am Dienstagvormittag den Keller aus. Am Nachmittag packten viele Freiwillige mit an, schoben Wasser und Schlamm auch aus den Räumen. „Der Bauschaden ist erheblich“, informiert die Architektin.

Mehr Beiträge aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Die Feuchtigkeit ist ins Mauerwerk gezogen. Abdichtungen und Trockenbauteile haben sich vollgesogen, müssen entfernt werden. „Etwa zwei bis drei Monate wird es dauern, ehe der Bau trockengelegt ist“, schätzt Stiglauer ein. Zeit, die der Verein eigentlich nicht hat. „Wir waren auf einem so guten Weg, wollten schon Mitte Dezember einziehen.

Die Paletten mit Baumaterialien wurden von der Flut nicht nur weggespült, sondern vermutlich auch unbrauchbar gemacht.

Nun werden wir wieder zusätzliche Mittel brauchen, weil in Sonnenham weitere Mieten anfallen“, ist Vereinsvorsitzende Renate Holland fassungslos über den Hochwasserschaden. Zwar hat der Verein in seinem bisherigen Domizil in Sonnenham noch immer einen gültigen Mietvertrag und kann auch über den Dezember hinaus bleiben. Doch Mieten und Stromkosten in dem alten Hof verschlingen 2000 Euro im Monat. Geld, das der Verein sich eigentlich so schnell wie möglich sparen wollte.

Wasser und Schlamm standen auch am Dienstag noch in allen Räumen des neuen Gnadenhofes in Ried.

Einen kleinen Trost gibt es in der schwierigen Situation: „In einer Woche sollte der Estrich kommen. Wären Fußbodenheizung und Estrich schon drin gewesen, wären die Schäden noch größer“, ist die Architektin froh. Und noch eine gute Nachricht: Der Neubau in Ried ist elementarversichert. Die Schäden am Gebäude werden also von der Versicherung beglichen.

Kommentare