Burghausener Burg: Drehstart für Musketiere

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Burghausen - Auf der Burg haben die Dreharbeiten zum Film "Die drei Musketiere" begonnen. Ist das Filmset auch ein Grund für Besucher in die alten Gemäuer zu kommen?

Ab dem Georgstor gibt es für Besucher auf der Burghausener Burg kein Durchkommen mehr. Zahlreiche Sicherheitsleute "bewachen" die Hauptburg, wo am Montag die Dreharbeiten für den Hollywood-Film "Die drei Musketiere" begonnen haben. Günther Luger aus Garching versucht sein Glück trotzdem. "Ich bin neugierig und finde es spannend, dass hier in Burghausen ein Film gedreht wird", so der Garchinger, der in den 80er Jahren schon bei einem Filmdreh mitgewirkt hat, der ebenfalls auf der Burg gedreht worden ist. "Elexiere des Teufels hieß der Streifen", berichtet Luger. Auch für "Die drei Musketiere" habe sich der Film-Fan für eine Statistenrolle beworben. "Leider hat es nicht geklappt."

Nicht alle Besucher auf der Burg kommen aber wegen der Dreharbeiten. Inge und Manfred Schmidt aus Frontenhausen haben vom Filmset nichts gewusst. "Es ist schon spannend und wir sehen uns das auch mal an, aber nach Burghausen kommen wir, um hier spazieren zu gehen. Dass wir da sind, ist also reiner Zufall." Aus Landshut sind Barbara und Madita Reiner angereist. Auch die beiden Touristen besuchen Burghausen nicht, um Orlando Bloom und Co zu sehen, sondern um die Sehenswürdigkeit Burg zu betrachten. "An der Touristeninformation haben sie uns schon gesagt, dass man die Hauptburg nicht besichtigen kann, weil wegen dem Dreh alles gesperrt ist."

Als direkter Anwohner hat Klaus Godzik schon viele Filmdrehs auf der Burg miterlebt. "Man bekommt aber eigentlich gar nichts mit", meint der Burghauser. "Natürlich sieht man die Sperrungen und wird darüber informiert, aber vom Dreh an sich sieht man nichts." Irgendwie doch einen Blick auf das Set zu erhaschen hält der Anwohner für unmöglich, denn die Filmkulissen seien streng bewacht. "Das macht aber nichts", lacht Godzik, "den fertigen Film sehe ich mir dann sowieso lieber im Kino an."

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © dpa

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