Dettendorf: Mehr Sicherheit an Kreuzung gefordert

Bad Feilnbach-Dettendorf - Der Ausbau von Verkehrswegen im Rahmen der Dorferneuerung von Dettendorf war Schwerpunkt eines Planungsgesprächs im Mannschaftsraum der Feuerwehr Dettendorf.

Der Ausbau von Verkehrswegen im Rahmen der Dorferneuerung von Dettendorf war Schwerpunkt eines Planungsgesprächs im Mannschaftsraum der Feuerwehr Dettendorf.

Die Bürger des Dorfs im Gemeindegebiet von Bad Feilnbach stehen zu ihrem Projekt, das noch viele Aufgaben und Aktionen beinhaltet. Dies ging aus den Meinungen von Ausschussmitgliedern der Vorstandschaft sowie von Sabine Mesch vom Amt für ländliche Entwicklung, von Architekt Werner Schmid und Bürgermeister Hans Hofer hervor.

Die Gestaltung, Ausführung aus terminlicher Sicht und Möglichkeiten zur wirtschaftlich vertretbaren Finanzierung des Ausbaus der Kirchengasse und "Langer Berg" am Dorfplatz um die Korbinianskirche standen zu Beginn einer ausführlichen Erörterung auf der Tagesordnung.

Intensive Überlegungen, Vorschläge und Anregungen gab es unter Beteiligung betroffener Anlieger zur Situation an der Berblinger Straße. Diskussionsbedarf sah die Versammlung hinsichtlich geplanter Fahrbahnverschwenkungen, effizienter Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit der Kreisstraße mit möglichen Querungshilfen, Fahrbahnteilern oder einer Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich zur Abzweigung Irschenberger Straße.

Beim Thema Verkehrsausbau, so waren sich die Ausschussmitglieder einig, sollten die Dettendorfer Bürger mit einbezogen und über den aktuellen Stand der Planungstätigkeiten informiert werden. Geeignet sei dazu eine Bürgerversammlung, die voraussichtlich im März des kommenden Jahres stattfinden soll.

Für die Realisierung eines neuen Dettendorfer Feuerwehrhauses und "Dorf-Gemeinschaftshauses" seien jetzt schon Vorerhebungen für ein Konzept mit den örtlichen Vereinen hinsichtlich Bedarf und Eigenleistung möglich, wie Mesch und Schmid betonten. Erst dann könne mit den Planungen begonnen werden.

Mit der gestalterischen Umsetzung des Umfelds an der Kirche solle im Juli 2011 begonnen werden. Voraussetzung sei dafür die Fertigstellung des Fundaments der Kirchenmauer im Frühjahr.

Abschließend gab es Informationen zur Lärmschutzwand an der Autobahn, die als Vollschutzvariante in der Planung steht und die gegen Ende 2011 erwartet wird.

pes/Mangfall-Bote

Rubriklistenbild: © Stadler

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