Lokschuppen: Dinos sorgen für Rekord

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Angela Kunth und Mike Lermen aus Landsberg (an der Saale) in Sachsen-Anhalt mit ihrem Sohn Ben (7) waren Besucher 250.000 bis 250.002 bei den Rosenheimer Dinosauriern.

Rosenheim - Genau 280.303 Besucher sahen die Ausstellung „Dinosaurier - Giganten Argentiniens“ im Ausstellungszentrum Lokschuppen - Neuer Rekord!

Es war die gigantischste Ausstellung, die Rosenheim je gesehen hat - nicht nur wegen der gigantisch großen Exponate. Die Ausstellung „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ im AUSSTELLUNGSZENTRUM LOKSCHUPPEN bescherte den Veranstaltern mit genau 280.303 Besuchern innerhalb von nur sechs Monaten einen neuen Rekord. Die Dinosaurier schlugen damit die bislang erfolgreichste Ausstellung im Lokschuppen „Die Römer“ aus dem Jahr 2000 (219.000 Besucher) um Längen.

Exponate wie der größte Fleischfresser sowie der größte Pflanzenfresser aller Zeiten, oder der riesige „Argentinosaurus“ mit einer Länge von 38 Metern, lösten ein wahres Dinosaurier-Fieber aus. Die Statistik zeigt, dass das Thema besonders bei Familien gut ankam. Rund 57 Prozent aller Besucher kamen mit Familienmitgliedern. In 1.152 Workshops buddelten Kinder nach Dinosaurier-Knochen und betätigten sich als Paläontologen.

Viel Arbeit hatten die gut geschulten Ausstellungsführer: In 3.347 Führungen erklärten sie rund 62.000 Besuchern, wo die Dinosaurier lebten und wie man Pflanzenfresser von Fleischfressern unterscheidet. Fast 35.000 Kinder kamen im Rahmen eines Schulausflugs. Am letzten Öffnungstag strömten noch einmal über 5.300 Menschen in die Ausstellung. Sie nahmen dafür lange Wartezeiten in Kauf. Viele nutzten aber auch das Angebot der langen Öffnungszeit bis Mitternacht.

„Wir sind froh, dass wir dieses Projekt realisiert haben“, sagte der Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim, Peter Lutz. „Wir standen als Veranstalter vor einer großen Herausforderung, die wir als Erste in Deutschland angenommen und bewältigt haben. Uns ist bei der Ausstellung der Spagat gelungen, ein Kinder- und Familienthema sowohl für die Kinder, als auch für anspruchsvolle Erwachsene gut aufzubereiten.“

Freuen konnten sich auch die Betreiber des Museumsshops. „Es lief phänomenal“, so die Leiterin Cornelia Gerstenberger. „Kein Kind ist ohne Dinosaurier nach Hause gegangen, alle wollten eine Figur haben.“

Erstmals wurde der Stand der wissenschaftlichen Forschung in einer Ausstellung zusammengefasst, erstmals waren einige neu entdeckte Arten wie der „Adeopapposaurus“ oder der „Austroraptor“ in einer Ausstellung zu sehen. Sieben namhafte argentinische Museen waren Partner und Leihgeber. Entstanden war die Ausstellung durch eine Arbeitsgemeinschaft namhafter argentinischer Museen in Zusammenarbeit mit „expona“ aus Bozen und „Cubo“ in Venedig.

20.000er Schüler besucht Rosenheimer Dinos

Wissenschaftlicher Partner des Ausstellungszentrums Lokschuppen war in Argentinien das Nationale Komitee für Wissenschaft und Technik (CONICET). Wissenschaftlicher Partner in Deutschland war das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt.

Die Ausstellung „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ wird vom 18. 6. 2010 bis zum 09. 01. 2011 im Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt zu sehen sein. Davor ist sie aller Voraussicht nach in Bonn. Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander König bemüht sich derzeit, die Ausstellung von Dezember 2009 bis April 2010 zu präsentieren.

Der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen, Dr. Peter Miesbeck, freut sich bereits auf das nächste Projekt. „Mit unserer Ausstellung ‚Gewürze – Sinnlicher Genuss. Lebendige Geschichte.’ bringen wir 2010 etwas ganz Neues. Wir werden die Kulturgeschichte und die politische Weltgeschichte nicht nur mit schönen Gegenständen darstellen, sondern auch mit Gewürzen verknüpfen, die wir von der Pflanze bis zum Kochtopf erfahrbar machen.“ Die Besucher können bei dieser Ausstellung die Gewürze nicht nur sehen, schmecken und riechen, sondern sogar dank der Musik von Mulo Francel und Quadro Nuevo hören.

Rosi Raab/Ausstellungszentrum Lokschuppen

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