Eltern initiieren Spielplatz-Sanierung

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Den Spielplatz an der Kampenwandstraße wollen nun Eltern wieder auf Vordermann bringen. Die Gemeinde bezuschusst die Sanierung.

Tuntenhausen - Die Jahresrechnung 2009 und einige kostenträchtigee Themen standen auf der jüngsten Sitzung des Tuntenhausener Gemeinderats.

Sämtliche Punkte wurden einstimmig behandelt. Deshalb beteiligt sich die Kommune an der Sanierung des Spielplatzes in Ostermünchen, die sich auf eine Elterninitiative gründet.

Bürgermeister Otto Lederer informierte die Räte eingangs über die Vergabe des Winterdienstes für den Bereich Hohenthann an die Firma Sonnberger. Dann befasste man sich mit dem Zuwendungsantrag von Andrea Peter (Sprecher der Elterninitiative) zur Instandsetzung des Spielplatzes in Ostermünchen an der Kampenwandstraße.

Dieser sieht vor, dass die Eltern in Eigeninitiative diesen Spielplatz wieder instandsetzen, der aktuell in einem schlechten Zustand ist und auch einige TÜV-Mängel aufweise.

Lederer informierte vorab, dass sich die Gemeinde mit dem Gedanken trägt, eine Spielfläche neu im Ortskern von Ostermünchen anzulegen und deshalb bisher keine Investitionen auf dem bestehenden Platz vorgenommen habe.

Allerdings, so Lederer, könne sich das Vorhaben noch zwei bis drei Jahre hinziehen. Die Initiative der Eltern wurde deshalb allseits begrüßt. In Anlehnung an das bisherige Verfahren bei derartigen Zuschüssen, wird die Kommune - so der einstimmige Beschluss - sich mit einem Drittel an den Materialkosten (maximal 5000 Euro) beteiligen.

Die Feststellung der Jahresrechnung 2009 nach erfolgter örtlicher Rechnungsprüfung stand anschließend zur Debatte. Stefan Hofbauer vom örtlichen Rechnungsprüfungsausschuss infor-mierte über die zweitägige Prüfung vor Ort. Hofbauer lobte die sorgfältige Arbeit der Verwaltung und sprach ihr Anerkennung aus. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Auch dem Antrag auf Akteneinsicht von Thomas Kranz (SPD) wurde einstimmig stattgegeben. Hier handelt es sich um die verkehrsrechtliche Anordnung des Landratsamtes Rosenheim bezüglich der 30er-Schilder in der Hilpertinger Straße und in Brettschleipfen.

Bürgermeister Lederer informierte am Ende noch über neue Ausgleichsflächen in der Gemeinde bei Jakobsberg, die von der Südchemie Heufeld erworben wurden (wir berichteten). "Eine ökologisch sinnvolle und gute Maßnahme", so der Rats-chef und erläutere, dass die Renaturierung auch dem Hochwasserschutz diene.

Eine weitere Information betraf das Ergebnis der kommunalen Verkehrsüberwachung des dritten Quartals in der Gemeinde Tuntenhausen. Demnach wurden rund 8800 Fahrzeuge kontrolliert. Es waren 23 Messungen mit insgesamt 69 Meßstunden. 9,5 Prozent, sprich 841 Fälle, wurden verfolgt. Den gemeindlichen Kosten von 11660 Euro standen Einnahmen von 15.885 Euro gegenüber.

Abschließnd gab es noch eine Information der Bahn AG. Das Ostermünchen muss Lederer der Parkplatz am Bahnhof in Ostermünchen vom 20. bis 25. November gersperrt werden, da aufgrund von Gleisarbeiten zwischen Großkarolinenfeld und Grafing und einer damit verbundenen Eingleisigkeit des Bahnverkehrs, die Regionalzüge mit Bussen ersetzt werden.

ws/Mangfall-Bote

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