Das Ende der Käser-Hofstelle

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Albaching - Das geschichtsträchtige Gemäuer ist seit Dienstag dem Erdboden gleichgemacht. Eine Sanierung war zwar gewünscht, aber zu teuer. Und Pläne für das Grundstück gibt's auch schon.

Der Bagger biss in den traditionsreichen Bau und ehe man sichs's versah, war die Käser-Hofstelle nur noch Schutt und Asche. Dass es zum Abriss kommen sollte, beschloss der Gemeinderat bereits Ende 2009, eindeutig mit 8:4 Stimmen. Erworben hatte die Gemeinde das Grundstück bereits 2008. Hitzige Diskussionen über Neubau, Sanierung oder Abriss der Stelle waren entbrannt. Zahlreiche Vorschläge zur künftigen Nutzung wurden vorgestellt. Aber das finanzielle Wagnis wollte Bürgermeister Franz Sanftl dann schließlich doch nicht eingehen - die Varianten hätten zwischen 3,3 und 3,8 Millionen Euro geschluckt.

Abriss der Käser-Hofstelle

Das Ende der Käser-Hofstelle

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Doch der Grund und Boden der Käser-Hofstelle bleibt nicht leer. Im Juni hat der Gemeinderat beschlossen: die Kindertagesstätte wird komplett auf das Gebiet ausgelagert. Architektenbüros sind aufgerufen, Ideen und Vorschläge einzureichen. Sie sollen auch eine Kostenschätzung vorlegen.

Die Käser-Hofstelle früher

Käser-Hofstelle vor dem Abriss

Bei der Planung soll aber auch eine mögliche Friedhofserweiterung bedacht werden. Außerdem steht der Bau eines Saals zur Diskussion. Der sollte die Größe der Alpicha-Halle haben, was dem Schul- und Breitensport zugute käme.

ds

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