Wussten Sie's schon?

10 Fakten über die Mangfall

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Mangfalltal - Sie ist Namensgeber für das rund 50 Kilometer lange Mangfalltal und prägt die dortige Landschaft. Doch was wissen wir eigentlich über die Mangfall? Wir haben 10 Fakten zusammengetragen:

  1. Die Mangfall hat keine eigentliche Quelle, sondern sie ist der Ausfluss des Tegernsees und wird ab dort so genannt.
  2.  Sie fließt vom Tegernsee durch das Mangfalltal und mündet in Rosenheim in den Inn.
  3. Die Mangfall ist 58 Kilometer lang.
  4. Bereits im Mittelalter wurde die Mangfall verbaut. Fabriken erleichterten sich mit den Kanälen die Holztrift, nutzen die Kanäle jedoch auch zur Energiegewinnung.
  5. Diese Maßnahmen warfen ökologische Probleme auf, die beispielsweise zu Fischsterben führten. Daher wurden in den letzten Jahren umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen vorgenommen, die immer weiter ausgebaut werden sollen.
  6. Das Mangfallgebirge in den bayerischen Voralpen wurde nach ihr benannt.
  7. Die Mangfall fließt durch mehrere Landschaftsschutzgebiete.
  8. Am Vormittag des 2. Juni 2013 wurde in Rosenheim Katastrophenalarm ausgelöst, als ein Damm der Mangfall zu brechen drohte. In der Nacht zum 3. Juni wurde der Mangfalldamm zwischen Kolbermoor und Rosenheim südseitig überschwemmt und überflutete die Ortsteile Schwaig und Oberwöhr.
  9. Die größten Zuflüsse der Mangfall sind die Schlierach, die Leitzach, die Glonn und der Kaltenbach.
  10. Die Mangfall beheimatet in erster Linie Regenbogenforellen, Bachforellen, Aitel (Döbel), Barben (zunehmend) sowie Äschen. Außerdem treten Aale auf. In den oberen Regionen der Mangfall finden sich auch noch Elritzen, Groppen und weitere Arten. Vereinzelt wandern Hechte und sehr selten Huchen in die Mangfall ein, ebenso wie Nasen. Aufgrund der sehr guten Wasserqualität findet man auch Edelkrebse und Flussperlmuscheln in der Mangfall.

Quelle: mangfall24.de

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