Bauhof soll umziehen

+
Umzug steht an: Der Bauhof von Bad Feilnbach soll aus der Ortsmitte verlegt werden.

Bad Feilnbach - Auf das neue Jahr bezüglich der Finanzen blickte der Gemeinderat von Bad Feilnbach in seiner letzten Sitzung 2010 voraus.

Auch die vergangene Bürgerversammlung war Thema. Zudem wurden die ersten Ergebnisse der Arbeitskreise für das Leitbild der Kommune vorgestellt.

Enttäuscht über die Beteiligung der Bevölkerung an der Bürgerversammlung zeigte sich Bürgermeister Hans Hofer. "Die Versammlung war sehr schwach besucht", so Hofer. Als mögliche Gründe, warum die Versammlung nur geringes Interesse in der Öffentlichkeit fand, wurden die Wahl des Lokals sowie zeitgleich stattfindende andere Veranstaltungen genannt. Weiter wurde diskutiert, wie die Bürgerversammlung attraktiver gestaltet werden kann. Als Vorschläge wurden die Hinzuziehung von externen Referenten zu einem aktuellen Thema genannt. Eine endgültige Lösung wurde in der Sitzung nicht gefunden.

Von der Versammlung wurden überdies keine Empfehlungen an den Gemeinderat gegeben, die dieser umgehend behandeln werden müsse. Mehrere vorgebrachte Anliegen werden im Laufe des kommenden Jahrs abgearbeitet. Vom Arbeitskreis für Innenentwicklung stellte Sebastian Obermaier (CSU) die Ergebnisse der letzten Sitzung vor. Es seien viele Ideen eingebracht worden. So könne der Bauhof aus der Ortsmitte ausgesiedelt und am Wertstoffhof oder der Kläranlage untergebracht werden. Die Arbeitsabläufe würden optimiert und so Kosten verringert werden. Ein weiterer positiver Effekt sei, dass ein zentrales Grundstück frei würde. Die Kosten für dieses Projekt sollen nach einer Schätzung 460000 bis 790000 Euro betragen. Es sei zu überprüfen, ob hier Fördermittel erhalten werden können.

Kämmerer und Geschäftsführer Josef Mayr gab eine kurze Vorausschau in die Finanzplanung und den Haushalt für das kommende Jahr. Diese Planungen basieren laut Mayr auf der Finanzplanung des Vorjahrs, ergänzt um das Rechnungsergebnis 2010 sowie der Erkenntnisse der neuen Steuerschätzung. Seine Ausführen stellten lediglich eine Grobübersicht dar, da angemeldete Investitionen noch nicht eingearbeitet seien. So könne die Kommune im kommenden Jahr mit Einnahmen in Höhe von 15,24 Millionen Euro rechnen (2010: 15,25 Millionen). Diese ergeben sich aus Steuern (4,9 Millionen) Zuschüssen und Erstattungen (3,7 Millionen), Gebühren und Beiträgen (4,2 Millionen) sowie aus Krediten und Entnahmen aus Rücklagen.

Weiter wurden nicht öffentlich gefasste Beschlüsse bekanntgegeben. Der Personalausschuss beschloss, dass im September, vorbehaltlich des Haushalts, eine Ausbildungsstelle geschaffen werden soll. Weiter wurde die Wahl von Marinus Köllmeier zum stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Dettendorf vorbehaltlich des erfolgreichen Lehrgangsbesuchs bestätigt. Über-, und außerplanmäßige Ausgaben wurden für den Bauunterhalt der Feuerwehrhäuser (940 Euro), den Kanal in Lippertskirchen/Brainpold (rund 6200 Euro) und den Erwerb eines Rasenmähers sowie für Büroeinrichtung (rund 1700 Euro) einstimmig beschlossen. Weiter wurde darüber informiert, dass die Planungen für eine Paketausgabestelle an der Bahnhofstraße nicht mehr aktuell seinen, das Thema sei vom Tisch.

kok/Mangfall-Bote

Kommentare