Spezialitäten mit und aus Äpfeln

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Bereit für die kommenden Wochen: Apfelkönigin Marianne I.

Bad Feilnbach - Der Apfel, die unumstrittene Nummer 1 unter den Obstsorten, ist das Markenzeichen für die Region rund um Bad Feilnbach. Am Montag starten die Apfelwochen.

Ganz im Zeichen des beliebten Kernobstes stehen die Bad Feilnbacher Apfelwochen von Montag, 1. Oktober, bis Sonntag, 14. Oktober. Wirte zeigen in dieser Zeit die Vielfalt in der Zubereitung auf und geben so bereits einen Vorgeschmack auf den Bad Feilnbacher Apfelmarkt in zwei Wochen, den größten Apfelmarkt Bayerns.

Über 50.000 Obstbäume gibt es in Bad Feilnbach. Das sehr milde Klima lässt das Kernobst prächtig gedeihen. Im Frühjahr erfreut sich das Auge an Milliarden von schönen Blüten, zur Erntezeit im Oktober erfreut sich der Gaumen an den Köstlichkeiten rund um die Frucht. Dann locken nämlich die kulinarischen Apfelwochen. Schmackhaftes Apfelbrot, Apfelkaramelcreme, aromatischer Apfelschnaps oder Apfelwein stehen auf der Speisenkarte der Feilnbacher Gasthöfe.

Nicht nur in fester oder flüssiger Form - als frischgepresster Saft, fein vergorener Most oder Schnaps - ist der Apfel ein Genuss. Die Vielfalt in der Zubereitung wissen auch die Wirte von "Kreativ und köstlich" in ihren Gasthausküchen zu schätzen. Für ihre Apfelwochen von Montag, 1. Oktober, bis Sonntag, 14. Oktober, haben sie eigens ihre Speisekarten zugunsten des Kernobstes angepasst. Es warten kulinarische Leckereien rund um den Apfel.

Gastwirtin Anni Millauer und ihr Team empfehlen eine Apfelsuppe mit anschließendem Mostbraten und Apfelpfannkuchen zum Abschluss.

Als Spezialität bietet Alexander Braun vom Bärenstub'n Gasthaus-Café eine Kürbissuppe mit Calvadosschaum und Apfelperlen sowie Zanderfilet auf Apfelwein-Sauerkraut.

Zu den Spezialitäten von Elisabeth und Johann Höß von der Landwirtschaft Höß-Litzldorf gehören Ochsenfilet-Steak mit Apfel-Käse-Kruste sowie ein herzhaftes Kalbsleber-Apfel-Ragout.

Inmitten von Natur, saftigen Wiesen zwischen Bad Feilnbach und der Anschlussstelle der A8 Mün-chen-Salzburg gelegen, haben Marianne Hartmann und ihre Köche vom Hotel Maximilian Torfwerk ein Drei-Gänge-Menü mit den Höhepunkten aus einem Curry-Apfelschaum-Süppchen und Feldsalat mit Apfelschaum-Dressing sowie gebratenen Entenbruststreifen" vorgesehen.

Variationen als Vor-, Haupt- und Nachspeise

Georg und Agnes Pfeiffenthaler von der Traditionsgaststätte, dem Gasthof Pfeiffenthaler, haben als Gaumenschmaus unter anderem eine Kürbis-Apfel-Suppe mit Steirischem Kernöl und Kürbiskernen, ein gefülltes Putenröllchen mit Sellerie-Apfel-Salat auf Avocado, Apfel-Kartoffeltaler mit Räucherlachs-Streifen und Dillrahm, eine halbe Bauernente mit Kartoffelknödel und Apfelblaukraut und als lohnendes Beispiel zum Nachtisch einen Apfel-Nuss-Knödel auf Zimt-Zwetschgen auf ihre Karte gesetzt.

Idyllisch am Fuße des Eckersbergs und abseits jeglicher Hauptverkehrsstraßen gelegen, laden Monika und Rupert Weingast vom Gasthaus Weingast Kematen zu einem Truthahnsteak mit Apfel-Kürbis-Chutney und Käse überbacken und Rösti als Beilage ein. Ferner zergeht ein Schweinefilet mit Apfel-Senf-Soße auf Bandnudeln auf der Zunge. Bei Chefkoch Sepp Kaffl und Wirtin Susanne vom Landhotel-Gasthof Kistlerwirt stehen zum Thema als Vorspeise hausgebeizter Lachs mit Apfelschaum-Meerrettich, zarte Schweine-Medaillons in Calvados-Soße umgeben von Kartoffelbrandteigkrapfen und Mandel-Brokkoli auf der Speisenkarte. Zum Nachtisch warten feine Apfelkücherl.

Die Apfelwochen stimmen bereits auf den Feilnbacher Apfelmarkt ein. Bayerns größter Apfelmarkt, der bis zu 30.000 Besucher lockt, findet vom 12. bis 14. Oktober statt. Neben den vielfältigen Apfelprodukten gibt es auch andere Schmankerl von heimischen Landwirten zu kaufen. Eingerahmt wird der Apfelmarkt von einem traditionell bayerischen Programm mit Blaskapellen, Plattlern und Alphornbläsern.

re/Mangfall-Bote

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