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Eventreihe bis Januar 2023 in Feldkirchen-Westerham

Organisation mit Hürden: Wie der 15. „Kulturherbst“ trotzdem ein Erfolg werden soll

Veranstalter Roland Fröhlich freut sich auf die Events.
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Veranstalter Roland Fröhlich freut sich auf die Events.

Veranstalter Roland Fröhlich hat vieles erlebt. Doch der diesjährige „Kulturherbst“ in Feldkirchen-Westerham birgt trotzdem neue Herausforderungen. Was die Eventreihe für die Gemeinde bedeutet und warum Corona noch immer nachwirkt.

Feldkirchen-Westerham – Vor 15 Jahren hat der „Kulturherbst“ in Feldkirchen-Westerham das erste Mal seine Pforten geöffnet. Damals noch in einem kleineren Rahmen, jedoch schon mit dem Anspruch, ein facettenreiches Programm für verschiedene Geschmäcker anzubieten. In diesem Jahr findet der „Kulturherbst“ zum 15. Mal statt und Bürgermeister Hans Schaberl ist „ein wenig stolz darauf, dass die Gemeinde das Angebot hat halten können“, schreibt er in seinem Grußwort zum diesjährigen Programm.

Nächstes Event am 27. Oktober

Mit einem Konzert von Roland Hefter begann der „Kulturherbst“ bereits am 8. Oktober. Am 27. Oktober geht es weiter mit Kabarett von Martin Frank. Die Veranstaltung im Feldkirchener Kultur- und Sportzentrum ist bereits ausverkauft, für alle anderen Veranstaltungen gibt es noch ausreichend Karten, erzählt Roland Fröhlich im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

„Mir geht es darum, dass die Leute Kultur erfahren“, erklärt der Veranstalter seine Motivation. Monatelang habe er viel Zeit und Leidenschaft investiert, um das Programm auf die Beine zu stellen. Der 55-Jährige kümmert sich nun zum dritten Mal um die Organisation der Kulturreihe. Er freue sich auch in diesem Jahr auf alle Künstler. Zu den bekanntesten gehören etwa Sigi Zimmerschmied, Willy Astor oder Wolfgang Krebs. „Von Jazz über Hardrock bis zu Kabarett ist wieder einiges geboten“, sagt Fröhlich, der noch auf einen Schub beim Kartenvorverkauf hofft.

Viele Herausforderungen für den Veranstalter

Denn die Organisation für die diesjährige Kulturreihe habe einige Herausforderungen mit sich gebracht. Laut Fröhlich gehörten hierzu etwa die aus den vergangenen Corona-Jahren ausgefallenen und nun in dieses Jahr verschobenen Veranstaltungen. „Wir machen die Erfahrung, dass sich Karten für Nachholveranstaltungen grundsätzlich eher schwierig verkaufen“, erklärt der Veranstalter. Viele Käufer hätten ihre Karten zurückgegeben und seien nun nicht mehr dazu bereit, erneut zu kommen.

Generell habe sich die Vorverkaufszeit vor Veranstaltungen „dramatisch komprimiert“, so Fröhlich. Die Pandemie wirke hier noch immer nach, die Menschen seien zurückhaltender. „Das liegt meiner Ansicht nach aber meist nicht mehr an gesundheitlichen Bedenken“, erklärt der 55-Jährige. Vielmehr seien die Menschen vorsichtiger geworden, würden kein Geld mehr ausgeben wollen, ohne sicher zu gehen, dass das Event auch wirklich stattfindet. Deshalb könnten Karten häufig nur noch recht kurz vor der Veranstaltung verkauft werden.

„Ich plane schon das Programm für nächstes Jahr – mit Open Air“

Die erschwerten Bedingungen haben auch dazu geführt, dass ein geplantes Open Air, mit der der „Kulturherbst“ eröffnet werden sollte, ausfallen musste. Aber, so Fröhlich: „Ich plane schon das Programm für nächstes Jahr, da soll das Open Air irgendwann Mitte September stattfinden.“

Und auch die allgemeinen Kostensteigerungen machten sich bemerkbar. „Das fängt schon an beim Druck der Flyer, die Kosten sind um rund zehn bis 15 Prozent gestiegen“, sagt Fröhlich. Doch trotz aller Herausforderungen will sich der Veranstalter nicht beirren lassen. „Aus ökonomischer Sicht sollte man das vielleicht nicht machen, aber wenn die Menschen einen tollen Abend haben, dann ist das meine Motivation für die ganzen Anstrengungen“, sagt Fröhlich.

Und um alle Geschmäcker anzusprechen setzt der Veranstalter in diesem Jahr nicht nur auf bewährte Künstler-Größen, sondern will auch ein bisschen experimentieren. „Es gibt so viele Künstler, die es wert sind“, sagt Fröhlich. Sein Anspruch: Auch für unbekanntere Künstler einen professionellen Rahmen schaffen, etwa mit entsprechender Werbung, einer vernünftigen Bühne oder Catering. „Sie sollen sich bei uns auch wie richtige Künstler fühlen.“ Und auch deshalb hofft er, dass die Veranstaltungen, die bis Januar nächsten Jahres reichen, auf noch mehr Interesse stoßen. Immerhin sei der „Kulturherbst“ mittlerweile nicht nur in Feldkirchen-Westerham zu einer „echten Institution“ geworden.

Erinnerungen an besonderen Auftritt von Michael Mittermeier

Das findet auch Bürgermeister Hans Schaberl. „Ich persönlich finde den Kulturherbst ganz wichtig, gerade als kulturelle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten.“ Natürlich sei ein solches Angebot nicht zum Nulltarif möglich. Jedoch biete die Kulturreihe Konzerte und Veranstaltungen für viele Bürger unterschiedlicher Interessen.

Und auch wenn noch reichlich Karten für viele Veranstaltungen verfügbar sind, gibt sich Organisator Roland Fröhlich optimistisch. Schließlich hat er in seinem Berufsleben schon einiges erlebt. „Anfang der 90er habe ich mit einem Kollegen einen Auftritt von Michael Mittermeier in Bruckmühl organisiert“, erinnert sich Fröhlich und muss dabei schmunzeln. „Es kam ein Zuschauer und es wurde trotzdem ein schöner Abend, der schließlich in der Küche mit vielen Bieren endete.“

Das Programm des 15. „Kulturherbst“ in Feldkirchen-Westerham

MARTIN FRANK: 27. Oktober, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum (ausverkauft).

BULLAGE: 28. Oktober, 19.30 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

BLUEVOIZZ: 4. November, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

HOT ROD CRUISERS: 5. November, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

AXEL HACKE: 11. November, 20 Uhr, Gemeindebücherei.

HERBERT & SCHNIPSI: 12. November, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

SIGI ZIMMERSCHIED: 24. November, 20 Uhr, Neenah Gessner Fuchshalle Westerham.

Sigi Zimmerschied kommt am 24. November nach Feldkirchen-Westerham..

DREIVIERTELBLUT: 25. November, 20 Uhr, Neenah Gessner Fuchshalle Westerham.

CLAUDIA PICHLER: 4. Dezember, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

Claudia Pichler tritt im Rahmen des Feldkirchen-Westerhamer „Kulturherbstes“ auf.

WILLY ASTOR: 7. Januar 2023, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

SCHARIWARI: 20. Januar, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

WOLFGANG KREBS: 22. Januar, 20 Uhr, Kultur- und Sportzentrum.

Weitere Informationen unter https://www.kulturherbst-feldkirchen-westerham.de/

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