Falschparker als Problem bezeichnet

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Eine rege Diskussion folgte der Betriebsbesichtigungen am Pfarrer-Huber-Ring in Feldkirchen-Westerham.

Feldkirchen-Westerham - Eine Diskussion um Falschparker im Gewerbegebiet am Pfarrer-Huber-Ring ist in Feldkirchen-Westerham entbrannt: Die Unvernunft mancher Autofahrer ärgert die Anwohner.

"Die Entwicklung des Gewerbegebiets am Pfarrer-Huber-Ring verläuft positiv. Nur ein Grundstück macht uns Sorgen", sagte Feldkirchen-Westerhams Bürgermeister Bernhard Schweiger im Rahmen einer Betriebsbesichtigung der Firmen B. Moser GmbH und MPS Group. Alle anderen, derzeit noch unbebauten Grundstücke, würden bald ihrer Bestimmung zugeführt, beziehungsweise es gebe ernsthafte Planungen dafür. So werde wird in Kürze die Firma Elektro Widhammer ihr Geschäft mit Poststation eröffnen.

Vor allem viele Anlieger nutzten die Gelegenheit, auf Einladung des CSU-Ortsverbands die beiden Firmengebäude zu besichtigen. Die Firma B. Moser GmbH, die von Feldkirchen-Westerham aus Kühlschmierstoffe und chemisch-technische Spezialprodukte vertreibt, hat in ihren neuen Firmenräumen neben einem Lager auch den Vertrieb untergebracht. Zusätzlich ist in dem Gebäude die Physioterapiepraxis Stefan Zingerling untergebracht.

Die MPS Group unter Leitung von Geschäftsführer Marcus Seitz und Prokurist Philip Sußmann vertreibt mit den Firmen Kabeltechnik, Electronic und Terminal Elektronikbauteile für die Flugzeugindustrie ebenso wie Spezialkabel, die in Feldkirchen-Westerham von Hand gefertigt werden. Die Entwicklung der Firmen sei so positiv, dass daran gedacht sei, eine Option auf ein weiteres Grundstück für eine neue Halle wahrzunehmen.

In der Diskussion unter Leitung des CSU-Ortsvorsitzenden Peter Röhrmoser kristallisierte sich heraus, dass für die Anwohner im Bereich Pater-Maier-Straße und Bachlände nicht die Lärmbelastung durch das Gewerbegebiet das Problem sei. Vielmehr waren sich die Anwohner einig, dass die Unvernunft der Eltern, die Kinder zum Kindergarten am Bucklberg bringen, ein massives Problem darstelle. Zum einen werde beim Bringen und Abholen gegen Verkehrsregeln geparkt. Zum anderen würden Geschwindigkeitsbegrenzungen missachtet. Zur Entlastung wurde an die Eltern appelliert, Fahrgemeinschaften zu bilden und Kinder, die in fußläufiger Entfernung wohnen, auch zu Fuß zu bringen.

thb/Mangfall-Bote

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