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"Massive Gefahr für Leib und Leben"

Darum musste der kleine Wald an der Staatsstraße abgeholzt werden

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Der Wald am Feldkirchener Berg ist von Eschentriebsterben befallen

Feldkirchen-Westerham - Vergangene Woche berichteten wir von der Abholzung des kleinen Waldes hinter dem Bader Mainzel Gelände. Wir haben nun mit der Forstverwaltung über diese Maßnahme gesprochen.

Da die Spekulationen um die Rodung des kleinen Waldes immer wilder wurden, haben wir beim Bereich Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim nachgefragt, was denn nun tatsächlich die Ursachen für die Baumfällarbeiten waren.

Der Leiter des Bereichs Forsten teilte mit, dass die Maßnahme aus Verkehrssicherungsgründen durchgeführt werden musste. "Es bestand massive Gefahr für Leib und Leben. Zahlreiche Bäume waren vom sogenannten Eschentriebsterben, einer Pilzerkrankung, befallen und drohten auf die Straße zu stürzen." Nicht zuletzt durch die Nähe zur Staatsstraße war der Waldbesitzer somit zum Handeln gezwungen. Eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch Unterlassen hätte für den Waldeigentümer gravierende rechtliche Folgen (Schadensersatzansprüche, Strafprozess) haben können. Welche Bäume letztendlich wegkommen, unterliegt dennoch allein der Entscheidung der Waldbesitzer.

Wald muss wieder aufgeforstet werden

Weil es sich dort nicht um eine Rodung, d.h. eine dauerhafte Änderung der Bodennutzungsart, sondern um einen Kahlschlag handelt, der nicht genehmigungspflichtig ist, muss der Wald laut Gesetz innerhalb von drei Jahren wieder aufgeforstet werden. Eine Rodung hingegen hätte erst beantragt und dann genehmigt werden müssen, was hier nicht der Fall war.

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