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Bürgermeisterwahl am 12. März 2023

Erster Kandidat steht fest: Johannes Zistl will Bürgermeister in Feldkirchen-Westerham werden

Zweiter Vorsitzender Georg Meixner (rechts)und Wahlleilter Georg Pilartz (links) gratulieren Johannes Zistl (Mitte) zur einstimmigen Nominierung als Bürgermeisterkandidat.
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Zweiter Vorsitzender Georg Meixner (rechts)und Wahlleilter Georg Pilartz (links) gratulieren Johannes Zistl (Mitte) zur einstimmigen Nominierung als Bürgermeisterkandidat.

Johannes Zistl aus Vagen will Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham werden. Der 39-jährige Sparkassen- Betriebswirt wurde jüngst von der Ortsliste Vagen einstimmig ins Rennen geschickt, um sich als Nachfolger von Bürgermeister Hans Schaberl zu bewerben. Doch was hat der Kandidat alles vor?

Feldkirchen-Westerham – Jetzt ist es amtlich: Johannes Zistl aus Vagen will Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham werden. Der 39-jährige Sparkassen- Betriebswirt wurde jüngst im Boschnhaus von 20 Mitgliedern der Ortsliste Vagen einstimmig ins Rennen geschickt, um sich als Nachfolger von Bürgermeister Hans Schaberl zu bewerben.

Wähler entscheiden am 12. März 2023

Ob Zistl ab dem 1. April 2023 den Chefsessel im Rathaus in Feldkirchen belegen kann, entscheidet allein der Wähler am 12. März. Der Amtsinhaber Schaberl kann aus Altersgründen nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren. Dieser betonte zuletzt gegenüber den OVB-Heimatzeitungen, dass er das Amt seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger „bestmöglich hinterlassen“ wolle. Auch ihm war bislang nur ein Kandidat für seine Nachfolge bekannt.

Zistls Möglichkeit, seine detailliert aufgelisteten Ideen und Vorstellungen als Bürgermeister umsetzen zu können, schätzt er indes seinen eigenen Worten zufolge hoch ein.

„Bereitschaft zur Zusammenarbeit“ von den meisten Gemeinderäten

„Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit haben mir alle Gemeinderäte – mit Ausnahme von zwei oder drei noch Unschlüssigen – zu verstehen gegeben“, so Zistl.

Johannes Zistl schließt daraus, besser gesagt vermutet er deshalb, dass er eventuell der einzige Bewerber für dieses Amt sein könnte. Noch wurde zumindest kein anderer ins Rennen geschickt, auch wenn dies nach wie vor möglich ist.

Es ist also noch Zukunftsmusik. Sollte Zistl aber neuer Rathauschef werden, dann wäre nach 50 Jahren wieder ein Vagener Bürgermeister der mittlerweile 11.000 Seelen-Gemeinde Feldkirchen- Westerham im Amt.

Zur Erinnerung: Im Rahmen der Gebietsreform (1972) wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Feldkirchen und Vagen zusammengelegt. Und Max Reitner zum Ersten Bürgermeister der neuen Gemeinde Feldkirchen-Westerham gewählt.

„Mit Tradition im Herzen die Zukunft gestalten“

Nun sprach Johannes Zistl vor den Besuchern der Versammlung darüber, warum er Bürgermeister werden möchte. Was und wie er Vorgaben und Themen angehen will, stellte er unter die Überschrift „Mit Tradition im Herzen die Zukunft gestalten.“ Und weiter: „Dieser Leitspruch der Ortsliste Vagen ist für mich mehr als ein Bekenntnis, sondern die Kernbotschaft und der Grund und der Antrieb meiner Arbeit im Gemeinderat und in den Vereinen.“

Er bewerbe sich als parteifreier Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2023, denn „unsere schöne, liebenswerte Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat eine der besten Ausgangssituationen aller 46 Kommunen im Landkreis Rosenheim.“

Freude an der Verantwortung

Die damit einhergehende Herausforderung besagt, „um sie für die nächsten Jahrzehnte so aufzustellen, braucht sie gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter, die Freude daran haben und Verantwortung übernehmen.“ Zistl wörtlich: „Und dieses qualifizierte Personal haben wir im Rathaus, in den Kindergärten, eigentlich überall.“

Sein Wunsch: „Ich möchte als künftiger Bürgermeister einer dieser Gestalter der Gemeinde Feldkirchen-Westerham sein. Mehr denn je brauchen wir Kommunalpolitiker, Bürger, Ehrenamtliche und Mitarbeitende und Menschen, die Gespür für ihre Mitbürger und den Mut haben, aufeinander zuzugehen.“ Zistls Schlusswort: “Packen wir‘s an, gemeinsam wird es ein Erfolg.“

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