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In Feldkirchen-Westerham

Wie sicher ist die künftige Wasser-Versorgung? Eine Ausstellung bietet spannende Einblicke

Das Foto zeigt das Gemeindeklärwerk in Feldolling aus der Vogelperspektive.
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Das Foto zeigt das Gemeindeklärwerk in Feldolling aus der Vogelperspektive.

Eine Sonderausstellung zum Thema „Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in unserer Gemeinde“ informiert Besucher am Sonntag, 20. November in Feldkirchen-Westerham. Die Versorgung mit Trinkwasser und das Klären und Beseitigen des Abwassers ist in Bayern eine Pflichtaufgabe jeder Gemeinde.

Feldkirchen-Westerham – „Es ist wichtig, dass die Menschen die Hintergründe verstehen“, sagt Alfred Trageser vom Senioren- und Heimatverein Feldkirchen-Westerham. Denn Wasser sei kostbares und lebensnotwendiges Gut, worüber die Bevölkerung oftmals jedoch zu wenig wisse. „Es ist eben nicht selbstverständlich, dass das Wasser aus dem Wasserhahn kommt“, so Trageser.

Treffpunkt: Alte Post am Sonntag

Eine Sonderausstellung zum Thema „Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in unserer Gemeinde“ soll deshalb am Sonntag, 20. November (Verkaufsoffener Sonntag in Feldkirchen), im Treffpunkt Alte Post für Aufklärung sorgen. Die Versorgung mit Trinkwasser und das Klären und Beseitigen des Abwassers ist in Bayern eine Pflichtaufgabe jeder Gemeinde.

In Feldkirchen-Westerham besteht seit Jahrzehnten eine Sondersituation: Neben dem gemeindlichen Wasserwerk versorgen die Wasserbeschaffungsverbände Feldolling, Kleinhöhenrain, Westerham und die EWG Vagen die einzelnen Ortsteile mit Trinkwasser. Die Wasserversorgung in der Vagenerau obliegt dem Wasserwerk des Marktes Bruckmühl. „Wir haben zwar eine wunderschöne Landschaft, gleichzeitig aber viele unterschiedliche Anhöhen. Das Wasser kann nicht überall hinfließen“, nennt Trageser die Geologie als Besonderheit im Gemeindegebiet. Es gebe mehrere Wassereinzugsgebiete.

Laut Trageser werde das Thema Wasser derzeit unter den verschiedensten Gesichtspunkten in der Presse und im Fernsehen ausführlich behandelt. Dabei kämen Schlagzeilen wie „Mangelware Wasser“, „Ausreichendes und gesundes Wasser ist nicht nur in Teilen Bayerns und Deutschlands, sondern weltweit ein großes Sorgenthema“, „Verteilungskampf ums Wasser auch in Deutschland zwischen Industrie, Landwirten und Bürgern“ vor.

„Es ist wichtig, sich über diese Themen zu informieren“

Unter tatkräftiger Mithilfe von gemeindlichen Mitarbeitern und den Verantwortlichen der Wasserbeschaffungsverbände Feldolling und Westerham hat nunmehr in monatelanger Vorarbeit ein Team der Heimatkundlichen Sammlung der Gemeinde Feldkirchen-Westerham diese umfangreiche Ausstellung vorbereitet. Wie die Verantwortlichen mitteilen, wird die Ausstellung von Oswald Passauer, Vorsitzender des Senioren- und Heimatvereins, gemeinsam mit Bürgermeister Hans Schaberl um 13 Uhr eröffnet.

Die Leitzach fließt in Westerham in die Mangfall.

Die Ausstellungsräume in der Alten Post sind bei freiem Eintritt bis 17 Uhr offen. An zahlreichen Schautafeln werden den Besuchern die Versorgungsgebiete der einzelnen Wasserbeschaffungsverbände sowie der gemeindlichen Wasserwerke Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl, der gegenseitige Leitungsverbund zwischen den einzelnen Wasserbeschaffungsverbänden, sowie die jeweiligen Wasserschutz- und Quellgebiete, und nicht zuletzt die zahlreichen Wasserbrunnen und Hochbehälter präsentiert.

„Es ist wichtig, sich über diese Themen zu informieren“, erklärt Trageser. Auch das Thema Sparsamkeit hinsichtlich des Wassers werde aufgegriffen. Deshalb soll in der Ausstellung auch die Frage beantwortet werden, ob aus heutiger Sicht auch für künftige Zeiten die Wasserversorgung zu bezahlbaren Preisen gesichert ist. Trageser verrät vorneweg: „Die Zukunftsfähigkeit kann natürlich keiner garantieren, aber es wird ständig an neuen Möglichkeiten gearbeitet.“

EU-Wassercharta begrüßt die Gäste

An mehreren Schautafeln wird zudem dargestellt, wie die Abwasserbeseitigung und die Klärschlammaufbereitung in der Gemeinde funktioniert, für die etwa. das gemeindliche Klärwerk mit Kläranlagen in Feldolling und Höhenrain/Thal zuständig ist.

Am Eingang der Ausstellung werden die Besucher mit einem Auszug aus der EU-Wassercharta begrüßt: „Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut.“

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