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Ergänzende Planfeststellung abgeschlossen

Hochwasser-Rückhaltebecken: Beschluss liegt zur Einsicht aus

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Feldkirchen-Westerham - Für das Hochwasser-Rückhaltebecken Feldolling hat die Regierung von Oberbayern ein „ergänzendes Planfeststellungsverfahren“ abgeschlossen. Die geänderten Unterlagen liegen nun öffentlich zur Einsicht aus.

Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim plant einen gesteuerten Flutpolder zur Hochwasser-Rückhaltung im Ortsteil Feldolling der Gemeinde FeldkirchenWesterham (Landkreis Rosenheim). Dieser soll den Hochwasser-Schutz im unteren Mangfalltal verbessern. Der Flutpolder wird eine Fläche von gut 112 Hektar umfassen. Das Hochwasser-Rückhaltebecken soll mit einem Volumen von rund 6,62 Millionen Kubikmetern gezielt und nachhaltig zur Abflussreduzierung in der Mangfall beitragen und die Siedlungsräume vor extremen Hochwasserereignissen schützen, die statistisch gesehen alle 100 Jahre auftreten können. 

Bereits im Dezember 2014 hat die Regierung von Oberbayern den Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben erlassen. Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham und weitere Betroffene haben jedoch Klage gegen den Beschluss erhoben und artenschutzrechtliche Defizite geltend gemacht. Im Jahr 2016 hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim daraufhin ergänzte Planunterlagen vorgelegt. Diese enthalten nun unter anderem eine vom Vorhabenträger überarbeitete spezielle artenschutzrechtliche Prüfung für die Zauneidechse, den Biber und die Haselmaus. 

Die Regierung von Oberbayern hat die geänderten Unterlagen geprüft und Ende Dezember 2017 einen Planergänzungsbeschluss erlassen. Der Ergänzungsbeschluss mit den geänderten Planunterlagen wird bis zum 29. Januar 2018 in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und dem Markt Bruckmühl zur Einsicht ausliegen. Denjenigen, die Einwände erhoben hatten, hat die Regierung den Planergänzungsbeschluss zugestellt. Er ist zudem ab dem 15. Januar 2018 auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern hier abrufbar. 

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern

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