Klimawandel und Kohlendioxid 

Prof. Edmund Lengfelder zu Gast in Unterlaus

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Strahlenmediziner Prof. Edmund Lengfelder

Feldkirchen-Westerham - Angela Freund, Thomas Henties und Elisabeth Spielmann besuchten am vergangenen Sonntag die zweiten, von AfD-Mitglied Franz Bergmüller initiierten Unterlauser Gespräche. Prof. Lengfelder vom Otto Hug Strahleninstitut in München sprach zum Thema CO2 und inwieweit der Klimawandel durch Menschen beeinflusst wird.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Herr Lengfelder ist bekannt als Publizist zum Thema Tschernobyl und Fukushima, er wurde dafür u.a. vom Bund Naturschutz Deutschland ausgezeichnet. Auf die Frage, wie er heute zur Atomkraft generell steht, gab er mir leider keine konkrete Antwort. Vor allem die AFD – viele Sympathisanten und Mitglieder waren vor Ort – hält weiter an der Atomkraft fest. 

Mit seinem Vortrag versuchte Prof. Lengfelder die Zuhörer davon zu überzeugen, dass es den Klimawandel eigentlich gar nicht gibt. Ein globaler Mittelwert der lokalen Durchschnittstemperaturen sei unsinnig; Klimaaussagen machen nur lokal Sinn und zudem sei die Durchschnittstemperatur in Deutschland im letzten Jahrzehnt gesunken. Er zeigte auf, dass der größte Teil der CO2-Emissionen nicht vom Menschen verursacht wird, sondern natürliche Ursachen hat. Das in Deutschland ausgestoßene Kohlendioxid sei weniger als „der Furz einer Fliege“ und hätte somit keinen Einfluss auf die globale Atmosphäre und den Klimawandel. Die Feinstaubwerte kämen hauptsächlich durch den Reifenabrieb der PKW und LKW; diese Problematik wurde dann aber nicht weiter betrachtet. Prof. Lengfelder verglich den Klimawandel mit Beispielen wie: Baumsterben durch Sauren Regen und dem Ozonloch. Damit versuchte er zu belegen, dass schon häufiger sinnlos Panikmache betrieben wurde. Auf Zwischenrufe, dass in beiden Fällen eine Katastrophe nur durch menschliches Eingreifen (Schwefelfreie Brennstoffe bzw. Verbot von FCKW) verhindert werden konnte, ging er nicht weiter ein. 

Ein Teil des Vortrags von Prof. Lengfelder sollte beweisen, dass der Club of Rome, der Weltklimarat und viele Wissenschaftler von finanzstarken Personen (z.B. Rockefeller-Clan) und Organisationen korrumpiert werden. Wissenschaftler wie Prof. Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimaforschung seien „gekauft“. Wir würden vom Weltklimarat, der UNO und der EU dazu gezwungen, die CO2 Werte niedrig zu halten. Das führe seiner Meinung nach, zur angestrebten Entmachtung der Nationalstaaten durch internationale (Finanz-)Eliten. Belegt wurde das u.a. durch ein angebliches Zitat aus einem internen UN-Klimarat-Papier: „Um die Nationen zu einen, benötigen sie einen gemeinsamen Feind, entweder einen realen Feind oder sonst einen, der für diesen Zweck erfunden wird.“ Nach der Verschwörungstheorie von Prof. Lengfelder ist Kohlendioxid diese Erfindung. 

Der Vortragende zeigte auch ausführlich auf, dass sich das Klima schon geändert habe, bevor Menschen massiv CO2 emittiert haben. Dazu sollten Sie am besten die Argumente von Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut nachlesen: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/das-klima-hat-sich-schon-immer-geaendert-folgern-sie/

Bei einem Punkt gab es auch Konsens bei allen Anwesenden: Die Abholzung der Regenwälder dient dem Anbau von Futtermitteln, wie Soja, damit der Fleischkonsum in Europa hoch und preiswert bleiben kann. Diese Futtermittel- und Fleischimporte, entwerten unsere heimische Produktion und schaden auch den Exportländern. 

Nach dem Vortrag gab es noch eine lebhafte Diskussion mit vielen kritischen Fragen und Beiträgen. Als Prof. Lengfelder sagte, dass Greta Thunberg wegen ihres Asperger-Syndroms eigentlich in eine Anstalt gehört, hat auch der letzte Grüne die Veranstaltung verlassen.

Pressemeldung von 

Elisabeth Spielmann, Grüne / Gemeinderätin Feldkirchen-Westerham

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