Das bewegt die Jugend in der Gemeinde

Zugfahrpläne, Schwimmbad, Sperrstunde und vieles mehr

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Feldkirchen-Westerham - Viele Fragen und viele Wünsche: Insgesamt 20 Jugendliche kamen am Mittwochabend in den Sitzungssaal des Rathauses um Themen zu diskutieren, die speziell die Jugend in der Gemeinde betreffen.

"Jeder darf alles fragen. Es gibt keine dummen Fragen, nur welche, die nicht beantwortet werden können." Mit diesen Worten eröffnete Feldkirchen-Westerhams Bürgermeister Bernhard Schweiger die Jungbürgerversammlung am Mittwoch. Im Anschluss stellten sich Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Barbara Birner, Miriam Glienke, Jugendbeauftragte der Polizeiinspektion Bad Aibling und Isabella Puhl, Leiterin des Jugendtreffs vor.

Ebenfalls anwesend waren die Gemeinderäte Josef und Anton Kammerloher, die den Jugendlichen Rede und Antwort standen.

7.10 Uhr Zug ersatzlos gestrichen

Zu Beginn wurde der Ausfall des 7.10 Uhr Zuges von Westerham nach Rosenheim diskutiert. Der von vielen Schülern genutzte Zug soll auf Grund von Arbeiten des Meridian für 10 Wochen ersatzlos gestrichen werden. "Das ist eine bodenlose Frechheit. Der Meridian soll wenigstens einen Schienenersatzverkehr organisieren", äußerte sich eine Schülerin dazu. Gemeinderätin Barbara Birner schlug vor Unterschriften zu sammeln, um auf die Verantwortlichen Druck auszuüben.

Projekt Naturschwimmbad

Ein weiterer Punkt der Versammlung war das Projekt Naturschwimmbad. Da die Jugendlichen die Hauptnutzer des geplanten Bades sein werden, lud Gemeinderat Kammerloher die Jugend herzlich zu dem Workshop dazu ein. Dieser solle voraussichtlich am 19. Februar stattfinden. "Man will rauskriegen, ob das Schwimmbad auch wirklich gewollt ist und einen Standort finden", so Kammerloher.

Bilder von der Jungbürgerversammlung

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v.l.: Barbara Birner, Miriam Glienke, Bernhard Schweiger, Isabella Puhl © jb
v.l.: Barbara Birner, Miriam Glienke, Bernhard Schweiger, Isabella Puhl © jb
v.l. Barbara Birner, Miriam Glienke © jb
v.l.: Barbara Birner, Miriam Glienke, Bernhard Schweiger, Isabella Puhl © jb
Gemeinderätin und Jugendbeauftragte Barbara Birner  © jb
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Mehr Straßenbeleuchtung und ein Bankprojekt

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Von den Jugendlichen wurde auch angesprochen, dass die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde an manchen Stellen unzureichend sei und sie nachts manchmal Angst hätten. Isabella Puhl werde auf Wunsch des Bürgermeisters mit den Jugendlichen eine Liste erstellen, wo überall mehr Straßenlaternen gewünscht werden.

Auch gab es von Seiten der Jugendlichen den Vorschlag ein "Bankprojekt" zu starten, bei dem sie sich gestalterisch einbringen können. "Wenn Jugendliche da mitmachen, lasst uns das bitte machen", äußerte sich Schweiger dazu.

Partys und Feiern

Ein ausführlicher Punkt war die Feierkultur in der Gemeinde. Miriam Glienke klärte die Jugendlichen darüber auf, dass man sich im Mangfalltal auf eine einheitliche Sperrstunde geeinigt habe, damit jeder Verein die gleichen Chancen habe.

Bürgermeister Schweiger äußerte sich zum Thema Partys und Feiern: "Mir ist bewusst, dass dass bei einem Burschenfest viele nicht nüchtern rausgehen, aber ich sehe auch viele, die Spezi trinken. Das Verantwortungsbewusstsein ist bei unseren Jugendlichen sehr groß. Doch wenn beim Vagener Faschingszug volltrunkene Mädels ins Krankenhaus müssen, dann kann ich nicht wegschauen."

Manche Wünsche bleiben unerfüllt

Den Wünschen nach einem größeren Jugendtreff, der Befestigung der Trampelpfade auf der Wiese gegenüber der Tankstelle, einem Zebrasteifen bei der Bücherei und schnellerem Internet in Vagen mussten Bürgermeister und Gemeinderäte den Jugendlichen aus verschiedenen Gründen leider abschlagen.

jb

Quelle: mangfall24.de

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