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Grüne fordern ein Ende - mit *Umfrage*

Gemeinderat entscheidet über verkaufsoffenen Sonntag - Ändert sich etwas in Feldkirchen-Westerham?

Diverse Verkaufsstände bot der letzte verkaufsoffene Sonntag in Feldkirchen-Westerham, im November 2019.
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Diverse Verkaufsstände bot der letzte verkaufsoffene Sonntag in Feldkirchen-Westerham, im November 2019.

Schon 2018 hatten die Grünen beantragt, dass künftig keine verkaufsoffenen Sonntage mehr genehmigt werden sollen. Der Gemeinderat war anderer Ansicht. Nun wurde erneut abgestimmt. Wie sieht es in diesem Jahr aus und welche Alternativen schlagen die Kritiker vor?

Feldkirchen-Westerham – Der verkaufsoffene Sonntag in Feldkirchen-Westerham bleibt umstritten. Ein Termin, wann er heuer stattfinden soll, war während der Sitzung zwar noch nicht festgelegt, fest stand aber am Ende, dass er stattfinden soll. Das hat der Gemeinderat jetzt mit drei Gegenstimmen der Grünen beschlossen.

Grünen-Antrag bereits 2018

Rückblick: Schon 2018 hatten die Grünen beantragt, dass künftig keine verkaufsoffenen Sonntage mehr genehmigt werden sollen. Der Gemeinderat war anderer Ansicht, stimmte mehrheitlich für eine Beibehaltung. Um sicher zu gehen, hat die Verwaltung die Meinung der Fachbehörden eingeholt. Keine Bedenken hatte die Pfarrkirchenstiftung Feldkirchen-Westerham, der Handelsverband Bayern, die Industrie- und Handelskammer München.

Bedenken dagegen hatte vor allem Verdi Rosenheim. Sie schreibt: „Der Sonntag soll grundsätzlich ein Ruhetag für die Beschäftigten im Einzelhandel sein. Die Offenhaltung soll sich nur auf den Ortskern beschränkten.

„Der verkaufsoffene Sonntag ist in Feldkirchen inzwischen etabliert“

Außerdem soll das Warenangebot nur den Nahrungsmittelbereich umfassen und die Öffnungszeiten sollen begrenzt sein“. Das evangelische Pfarramt schreibt dazu: „Der Sonntag dient zum Gedenken der Verstorbenen. Die Öffnungszeit des Marktes soll außerhalb des Gottesdienstes liegen“.

Die Verwaltung hat eine klare Haltung: „Der verkaufsoffene Sonntag ist in Feldkirchen ein inzwischen etablierter, traditioneller und auch einzige Markt im ganzen Jahr. Es sind nur einzelne Geschäfte offen, zudem werden an Ständen Essen und Trinken sowie andere Aktionen angeboten. Die Öffnungszeit ist ohnehin auf den Nachmittag beschränkt. Der Gottesdienst der evangelischen Pfarrgemeinde findet meist um 9 oder 10:30 Uhr statt“, heißt es in einer Stellungnahme.

Einer kurzen Diskussion im Gemeinderat folgte eine positive Abstimmung mit 18:3 Stimmen.

Für Elisabeth Spielmann (Grüne) wäre der Samstag geeigneter, sagte sie. „Im Verkauf arbeiten vor allem Frauen, denen genügen sechs Wochentage vollauf“, meinte Helmut Günzl (Grüne). Namentlich befürwortet wurde dieser Sonntag von Anton Kammerloher (CSU) und SPD-Rat Heinz Oesterle.

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