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Neuer Bauhof „kann sich sehen lassen“

4,5-Millionen-Projekt eingeweiht: Was Feldkirchen-Westerhams neuen Bauhof ausmacht

Architekt Axel Wolf (links) überreichte den Schlüssel für den neuen Bauhof (Kosten 4,5 Millionen Euro) an Bürgermeister Hans Schaberl. Merk
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Architekt Axel Wolf (links) überreichte den Schlüssel für den neuen Bauhof (Kosten 4,5 Millionen Euro) an Bürgermeister Hans Schaberl. Merk

Das 4,5-Millonen-Projekt wurde nun offiziell eingeweiht. Bereits seit zwei Jahren wurde an den Außenanlagen gebaut. Was bis zur Fertigstellung alles notwendig war und warum es jetzt bessere Voraussetzungen für effektives Arbeiten gibt als zuvor.

Feldkirchen-Westerham – Viele Bürger haben den neuen Bauhof an der Breitensteinstraße in Feldolling vermutlich schon gesehen. Wer zum Wertstoffhof fährt, kann das neue Gebäude nicht übersehen. Am Samstag hat das 4,5-Millonen-Projekt offiziell seinen Dienst aufgenommen und ist in Betrieb gegangen.

Gleich nach den Grußworten von Bürgermeister Hans Schaberl segneten die katholische Pastoralreferentin Monika Langer und der evangelische Pfarrer Samuel Fischer den kompletten Neubau sowie alle Nebenräume. Mit einem gebeteten „Vater unser“ endete die Segnung. Musikalisch umrahmt wurde sie von Renate Birner (Geige) und Marcella Gruf (Akkordeon).

Bedarfsermittlung schon 2014

In seinem Rückblick erinnerte Bürgermeister Hans Schaberl, dass schon im Jahr 2014, also noch unter seinem Amtsvorgänger Bernhard Schweiger, mit einer Bedarfsermittlung begonnen wurde. Vor allem wegen des unzureichenden Brandschutzes wurde die ursprüngliche Absicht, an die alten Hallen einen neuen Sozialtrakt anzubauen, fallengelassen. Doch wie ging es dann weiter?

Im Juni beauftragte die Gemeinde Feldirchen-Westerham daher das Architekturbüro PW Architekten mit dem Abbruch und Neubau des Bauhofes in Feldolling. Die Vorstellung des Vorentwurfes erfolgte im Dezember 2015. Die Entscheidung fiel auf ein Konzept, das im Großen und Ganzen dem heutigen Bauhof entspricht. „Eine sehr gelungene Variante, wie ich finde“, fügte Bürgermeister Schaberl hinzu.

Der neue Bauhof wurde nun offiziell eingeweiht. Gearbeitet wird dort aber schon seit zwei Jahren.

Im Mai 2016 wurde dem Gemeinderat die Entscheidungsplanung vorgestellt, im August 2016 erfolgte die Erstellung der Genehmigungsplanung, die Erarbeitung des Bauantrags und die Abstimmung mit den Fachplanern. 2017 ging es mit der Erstellung der Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung der Vergabe weiter, bis endlich im Mai 2018 mit den Abbrucharbeiten begonnen wurde. Zwei Jahre später, im Juni 2020, erfolgte die Fertigstellung der Hochbaumaßnahmen, im Juli wurde mit den Außenanlagen begonnen, die schließlich im September 2020 fertiggestellt wurden. Die Baukosten beliefen sich insgesamt auf 4,5 Millionen Euro.

Projektleiter erlag seiner schweren Krankheit

Betreut mit der Projektleitung war anfangs Chris Hänel von der gemeindlichen Bauverwaltung, der viel zu früh im März 2020 seiner schweren Krankheit erlag. Die Abschlussarbeiten übernahmen dann Andreas Hanrieder und Horst Reimann-Stettner. Auch mit der Wahl des Architekten habe man ein glückliches Händchen bewiesen, so Schaberl.

Axel Wolf hatte mit viel Einfühlungsvermögen und Sachverstand diesen Bauhof mitgeprägt. „Ihm und den Mitarbeitern Hanrieder und Reimann-Stettner von der gemeindlichen Bauverwaltung möchte ich an dieser Stelle für ihren engagierten Einsatz und für ihre hervorragende Arbeite danken“, sagte der Bürgermeister.

„Unser Haus kann sich wirklich sehen lassen, ich und unser Bauhof-Team sind stolz auf dieses Vorzeige-Objekt.“ Architekt Axel Wolf aus Tegernsee stellte das Gebäude vom ersten Spatenstich bis zur Inbetriebnahme vor. Generelle Nutzung, Werkstatt und Lagerräume, Verwaltungstrakt, Sanitärbereich und technische Anlagen.

Der Bauhofleiter hat einen Wunsch

Bauhofleiter Christan Lugmayr sieht jetzt alle Voraussetzungen für ein noch effektiveres Arbeiten gegeben. Sein einziger Wunsch: „Dass der am nahen Gelände liegende Verwertungshof bald zum neuen Standort umziehen kann.“

Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung von Renate Birner (Geige) und Marcella Gruf (Akkordeon).

Unter den Besuchern war auch der Rathaus-Chef von Bad Feilnbach, Anton Wallner und der Dritte Bürgermeister von Bad Aibling, Markus Stigloher. Vom neuen Bauhof in Feldolling zeigten sich beide recht angetan, schauten sich alles genau an und sparten auch nicht mit Lob: „Hoher Respekt“ sagte Wallner. Auch am Nachmittag kamen viele Besucher zum Besichtigen des neuen Bauhofs.

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