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Sexy Kalender mit „rülpsenden“ Tieren

Für den guten Zweck: Kühe, Kamele und hüllenlose Studenten als Blickfang in der Region

Ach, das Landleben ist schön.
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Zusammen mit Kuh Lotte posieren zwei Studentinnen für den „Veti-Kalender“.

Unter dem Motto „Unter den Kitteln“ geht der beliebte „Veti-Kalender“ in die nächste Runde. Der LMU-Abschlussjahrgang in Tiermedizin zeigt sich neben Schlangen, Schildkröten, Kühen und Kamelen hüllenlos und modelt für den guten Zweck. Als Location diente unter anderem das Panorama in Feldolling bei Feldkirchen Westerham - dort fand „das wohl lustigste Shooting statt“.

Feldkirchen-Westerham - Was haben eine Kuh, ein Kamel und eine Weißgesichtseule gemeinsam? Die Antwort ist, dass alle drei, sowie viele weitere Tiere, zusammen mit den Tiermedizinstudentinnen und -studenten des Abschlussjahrgangs 2022 der LMU München für die Neuauflage des „Veti-Kalenders“ modeln.

Veti-Kalender: Tiermedizin-Studenten der LMU München ziehen neben Tieren blank

26 männliche und weibliche Models - natürlich alles Tiermediziner des kommenden Abschlussjahrgangs - posierten auch in diesem Jahr wieder mit insgesamt 16 braven oder auch mal frechen und kecken Tieren für den mittlerweile fast zum Kult gewordenen Aktkalender. Bereits zum dritten Mal stand neben dem Wohl der Tiere und der Ästhetik der gute Zweck im Vordergrund.

Die Fotoreihe eröffneten die Alpakas und Kälber auf dem Lehr- und Versuchsgut der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gefolgt von Greifvögeln der Falknerei Off, sowie Schlangen, Schildkröten, Bartagamen und Spinnen in der Reptilienauffangstation München e.V. Um den Käufern des Kalenders auch noch Kamele, Ponys und reitbare Kühe zu präsentieren, nahmen die Studentinnen und Studenten auch weitere Wege nach Rosenheim, Peißenberg und zu den Bayern Kamelen in Valley auf sich. Zu guter Letzt schlichen sich im Tierheim München noch ein paar Waschbären auf die Fotos.

Harmonie zwischen Greifvogel und Model.

Veterinärmediziner shooten Aktkalender auch in der Region

Das wohl lustigste Shooting hat im Kreis Rosenheim in Feldolling bei Feldkirchen Westerham stattgefunden“, verrät das sechsköpfige Organisationsteam von Studentinnen im Gespräch mit mangfall24.de. Innerhalb von nur wenigen Wochen und bereits während der beginnenden Abschlussprüfungen hatten sie mit der Suche nach Models und Locations und der Abwicklung von Druck und Verkauf beschäftigt.

Die ländliche Umgebung und das wunderschöne Panorama im Kreis Rosenheim habe das Team besonders inspiriert. Dort machten die Models Bekanntschaft mit mehreren reitbaren Kühen einer Kommilitonin. „Die Tiere waren in ihrem gewohnten Lebensraum super entspannt und haben sich für uns kaum interessiert“, so die angehenden Tiermedizinerinnen.

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Ab und zu sei den Tieren sogar ein kleiner „Rülpser“ ausgekommen oder man habe warten müssen, bis die Kühe fertig gegrast haben. Vor allem Kuh „Lotte“ sei der Star des Shootings gewesen, welche sich auf ihrer schmackhaften Wiese vor einem alten Bauernhaus perfekt in Szene setze. Da blieb den attraktiven Models nur eine Nebenrolle übrig.

Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle

Doch so soll es auch sein. „Jedes Shooting und jedes Tier hat so seine Besonderheiten, da braucht man viel Zeit und Ruhe, um das perfekte Motiv zu finden und das Shooting für alle stressfrei und entspannt zu gestalten“, betont das Organisatorensextett. Neben dem ganzen Spaß und der Liebe zu den Tieren sei der Job aber auch anspruchsvoll und anstrengend gewesen. So dauerte ein Shooting im Schnitt etwa drei Stunden - mal ein bisschen kürzer oder eben auch länger, wenn ein Tierchen den Blick in die Kamera verweigerte. So waren die Models in den Pausen um ihre Bademäntel zum Aufwärmen heilfroh.

Der richtige Umgang mit den Tieren stehe jedoch jederzeit an erster Stelle. „Wirklich gefährlich war bei dem Shooting aber keines der Tiere und als angehende Tiermediziner weiß man ja auch mit Tieren umzugehen. Da musste man vor allem auf die Füße aufpassen, wenn das Alpaka mal die Position gewechselt hat, oder eine Weile ruhig stehen und warten, bis die Schlange sich in die richtige Position geschlängelt hatte.“

Vier Schlangen und viel nackte Haut.

Veti-Kalender: Erlös geht auch an Tierschutzorganisationen im Ahrtal

Der Hintergrund des ganzen Projekts ist nicht nur zur kreativen Finanzierung des im kommenden Jahr anstehenden Abschlussballs, es soll wie in den letzten Jahren auch, ein Teil der Einnahmen als Spende für einen tierisch guten Zweck verwendet werden.

Dieses Jahr dürfen sich zwei Tierschutzorganisationen aus dem von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenem Ahrtal über jeden verkauften Kalender freuen.

Zum einen ist das der Gnadenhof Anna e.V. Dieser bietet ausgesetzten und nicht vermittelten Tieren eine neue, artgerechte Heimat und einen verdienten Lebensabend. Auf dem Hof finden neben Hunden und Katzen auch Schweine, Ziegen, Hühner und viele mehr ein liebevolles Zuhause. Durch die Flutkatastrophe wurde der Hof in großem Ausmaß zerstört und nicht alle Tiere konnten vor den Wassermassen gerettet werden. „Nun stehen die Helfer vor der enormen Aufgabe, den Hof abermals aufzubauen, um sich und allen Tieren wieder einen Ort der Zuflucht zu bieten.“

Bei der zweiten Organisation handelt es sich um die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. Der gemeinnützige Verein, der jährlich rund 250-350 Katzen aufnimmt, kümmert sich bis zur Vermittlung äußerst liebevoll um die Vierbeiner. Seit dem verheerenden Unwetter im Ahrtal wenden sich die Helfer des Vereines einer weiteren Aufgabe zu und nehmen nun auch Fundtiere, welche aufgrund der Flutkatastrophe orientierungslos und hilflos nicht mehr zu ihren Besitzern zurückgefundene haben, auf und suchen auch selbst aktiv nach den Tieren, um sie dann wieder mit ihrer Familie zu vereinen. „Auch jetzt ist noch kein Ende in Sicht und die Ehrenamtlichen gehen weiterhin an ihre Grenzen, um den Katzen zu helfen. Das wollen wir unterstützen“, schließt das Team des „Veti-Kalender“ ab.

Zu erwerben ist der Kalender dank den zahlreichen Models in zwei verschiedenen Versionen auf www.mediziner-ball.de/tm2022-tickets. Die Auflage beträgt 800 Stück - also seid schnell. Nur solange der Vorrat reicht.

mz/jg