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Polizeieinsatz mit Helikopter und Wärmebild

Darum war die Zugstrecke zwischen Westerham und Bruckmühl am Dienstagabend gesperrt

Zu einem Polizeieinsatz mit Helikopter und Wärmebild kam es am Dienstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl.
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Zu einem Polizeieinsatz mit Helikopter und Wärmebild kam es am Dienstagabend auf der Bahnstrecke zwischen Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl.

Am Dienstagabend (22. November) musste die Bahnstrecke München Hauptbahnhof – Holzkirchen – Rosenheim zwischen Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl gesperrt werden. Wieso es allerdings zur Vollsperre kam, war vorerst unklar.

Feldkirchen-Westerham/Bruckmühl – Gegen 17.30 Uhr teilte die Bayerische Regiobahn (BRB) am Dienstagabend (22. November) über ihre Webseite und auf Facebook mit, dass zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim via Holzkirchen im Streckenabschnitt Feldkirchen-Westerham – Bruckmühl „derzeit keine Zugfahrten möglich“ seien. Ein Busnotverkehr – besser bekannt als Schienenersatzverkehr – wurde sofort eingerichtet und die wartenden Passagiere an den Bahnhöfen wurden gebeten, die bereitgestellten Busse zu nutzen.

Polizeieinsatz – aber keiner weiß warum

Grund dafür seien polizeiliche Ermittlungen gewesen, die im besagten Streckenabschnitt im Gange waren. Pendler, die sich noch im Zug befanden und rosenheim24.de kontaktierten, berichteten von Gegenständen auf der Fahrbahn, die ihnen per Durchsage durch den Zugführer mit auf den Weg gegeben wurden. Allerdings wusste keiner so recht, was wirklich los war und weshalb gar die Polizei vor Ort war.

Hatte der Lokführer jemanden überfahren?

Auf Nachfrage von rosenheim24.de konnte die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, welche die polizeilichen Aufgaben auf diesem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes wahrnimmt, Abhilfe schaffen. Bekanntlich ist ja die Bundespolizei dafür zuständig, dort Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Wie Polizeisprecher Rainer Scharf erklärte, habe wohl der Lokführer den Verdacht gehabt, etwas überfahren zu haben, woraufhin er unmittelbar den „Alarmknopf“ tätigte.

Absuche mit Helikopter und Wärmebild

Aus diesem Grund war das Auge des Gesetzes gefordert, den Streckenabschnitt abzusuchen. Zunächst zu Fuß und später sogar mit Helikopter und Wärmebild, wie Scharf im weiteren Verlauf des Gesprächs gegenüber rosenheim24.de verriet. Trotz der akribischen Suche der Beamten konnte glücklicherweise nichts gefunden werden, sodass die Strecke nach knapp zwei Stunden gegen 19.15 Uhr wieder freigegeben werden konnte. Wenngleich der Geduldsfaden vieler Reisende kurz vor der Überspannung war, waren in der Zwischenzeit „nur“ drei Züge ausgefallen, versicherte Scharf zum Ende des Telefonats.

mck

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