"Fensterln" beim Bürgermeister

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Bürgermeister Franz Heinritzi übergibt Gruppenführer Werner Sterr (links) und Feuerwehr-Referent Albert Schwegler als "Taufgeschenk" eine Flasche Sekt.

Bruckmühl - "Hohen Besuch" erhielt Bruckmühls Bürgermeister Franz Heinritzi: Die Bruckmühler Feuerwehr testete das neue Drehleiterfahrzeug am Rathaus,

Auf dem Balkon des Rathauses begrüße das Gemeindeoberhaupt die beiden vom Zweiten Vorstand Karl-Heinz Christoph per Rettungskorb "hochgeschwenkten" Floriansjünger-Repräsentanten Albert Schwegler (Feuerwehrreferent der Marktgemeinde) und Werner Sterr (Gruppenführer)und überreichte ihnen als symbolischen Taufakt eine Flasche Sekt.

Drehleiter-Test am Rathaus: Auf dem Balkon erwartet Bürgermeister Franz Heinritzi die Gäste.

Das nagelneue Fahrzeug "Magirus Iveco" vom Typ DL2312 CS mit der GET-Zusatzausstattung (Gelenkteil-teleskopierbar) war wenige Tage zuvor in Ulm vom Rathaus-Chef und neun Bruckmühler Feuerwehrlern in Empfang genommen worden, die vor der Übergabe seitens des Herstellers eine Schulung und Einweisung erhielten. Das neu erworbene Rettungsgerät kann senkrecht 32 Meter hoch ausgefahren werden und stellt die Ersatzbeschaffung für die inzwischen 31 Jahre alte bisherige Drehleiter dar, die die Bruckmühler Wehr 1991 gebraucht von der Berufsfeuerwehr der Stadt München erworben hatte.

Für die jetzige Neuanschaffung waren ursprünglich 630000 Euro im Rathaus-Etat vorgesehen, die sich jedoch durch einen Preisnachlass auf 558000 Euro reduzierten. Der Freistaat Bayern leistete zum Kauf einen Zuschuss in Höhe von 175000 Euro, so dass für die Marktgemeinde Nettokosten von 383000 Euro zu Buche schlagen. "Für eine Gemeinde unserer Größenordnung ist eine Drehleiter mit dieser Reichweite zwingend notwendig", erklärte Schwegler gegenüber unserer Zeitung. Damit könne bei Gebäuden der zweite Rettungsweg abgedeckt und unter anderem auch tiefer liegende Dachgauben besser erreicht werden. Die große Reichweite der neuen Drehleiter sei auch wichtig bei Einsätzen auf Dächern, deren Betretbarkeit durch darauf installierte Fotovoltaik-Anlagen eingeschränkt ist.

Der Bürgermeister zeigte sich dankbar, dass der Marktgemeinderat der Neuanschaffung zugestimmt habe einschließlich der durch die Gelenk-Zusatzausstattung bedingten Mehrkosten von 70000 Euro. "Die neue Drehleiter ist die Königin der Feuerwehrgeräte und sichert die Rettung von Menschenleben" betonte er und beglückwünschte die Bruckmühler Feuerwehr abschließend zu ihrem "Weihnachtsgeschenk".

bjn/Mangfall-Bote

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