Angespannte Lage durch Wassermengen

Feuerwehr hatte Lage fest im Blick

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Der Feldkirchener Bach stieg im Bereich des Kindergartens deutlich an.

Feldkirchen-Westerham - Die heftigen Regenfälle in der Nacht zum Samstag ließen in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham die große Gefahr von flächendeckenden Überschwemmungen befürchten.

Sofort standen die Feuerwehren der im Gemeindegebiet vom Hochwasser der Leitzach und Mangfall bedrohten Ortschaften in Alarmbereitschaft. Nicht ohne Grund: Ein Teil der Wiesen im Bereich des Tengelmann-Marktes an der Frühlingsstraße in Feldkirchen stand unter Wasser.

Fotos vom Hochwasser im Landkreis finden Sie hier auf rosenheim24

Auch der Wasserstand des Feldkirchener Baches war im Bereich des Kindergartens stark angestiegen. Laut Auskunft der Kommandanten der Feuerwehr Feldkirchen-Westerham, Sven Gericke und Franz Faltlhauser, gingen tagsüber keine größeren Schadensmeldungen ein. Dennoch war die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus bis in die frühen Abendstunden besetzt.

Die Aktiven der Vagener und der Feldollinger Wehr mussten an der Mangfall vorsichtshalber Dammbegehungen durchführen. "Ansonsten mussten von uns keine Einsätze gefahren werden", sagte der stellvertretende Kommandant Robert Weber auf Rückfrage.

Am Ortseingang von Feldkirchen standen Wiesen unter Wasser.

Die größten Gefahren aber gehen erfahrungsgemäß immer von der Leitzach und Mangfall aus. Ganz speziell die teils raue Leitzach reagiert bei Starkregen fast unmittelbar. Sie kommt ohne jedwede technische Regulierung aus den Bergen rund um Bayrischzell und Fischbachau.

Ganz anders die Mangfall. Sie wird vom Tegernsee gespeist, ihr Pegelstand kann im Bereich bei Gmund mittels des so genannten Schuhmannwehrs technisch geregelt werden.

Mit dem Einbau der Wildholzrechen im Oberlauf der Leitzach und Mangfall scheint die große Gefahr, dass sich in den Flußbetten Treibholz aufstaut, endgültig behoben zu sein. Auch an diesem Wochenende konnten davon wieder Unmengen zurückgehalten werden

me/Mangfall-Bote

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