Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Titel muss erneuert werden

Freude in Bad Feilnbach: Der erste Schritt zum Erhalt des Moorheilbads ist getan

Für sein Moor ist Bad Feilnbach seit jeher bekannt. Seit 1973 trägt die Gemeinde das Prädikat „Bad“. Das soll auch nach dem Jahr 2023 weiterhin so sein. Doch bis zur Wiederlangung des Titels ist es noch ein weiter Weg.
+
Für sein Moor ist Bad Feilnbach seit jeher bekannt. Seit 1973 trägt die Gemeinde das Prädikat „Bad“. Das soll auch nach dem Jahr 2023 weiterhin so sein. Doch bis zur Wiederlangung des Titels ist es noch ein weiter Weg.

Im Jahr 2023 geht es für Bad Feilnbach bei der sogenannten Reprädikatisierung wieder um den Titel Moorheilbad. Um das Prädikat weiter tragen zu dürfen, müssen diverse Voraussetzungen erfüllt sein. Die Erste davon ist bereits jetzt geschafft.

Bad Feilnbach– In dem Ort stand in den Jahren 2019 und 2020 die Überprüfung der Luftqualität zur Bestätigung des Prädikats „Moorheilbad“ an. Geregelt ist die Prädikatisierung in den Begriffsbestimmungen des Deutschen Tourismusverbandes. Diese sehen vor, dass alle zehn Jahre neben den bioklimatischen Verhältnissen auch die lufthygienischen Verhältnisse basierend auf einer einjährigen Messreihe überprüft werden.

Viele Kriterien spielen eine Rolle

Die Luftqualität hängt neben der topografischen Lage und der Belüftung im Wesentlichen von der Verkehrsbelastung, Heizungsemissionen, Siedlungsdichte und gewerblicher Nutzung ab. Daneben haben auch natürliche Quellen (etwa Waldbrände, Vulkane, Vegetation, Trockengebiete) Einfluss auf die örtliche Luftschadstoff-Belastung.

In Bad Feilnbach wurde an zwei Standorten die Luft hinsichtlich Stickstoffdioxid, Fein- und Grobstaub sowie Ruß analysiert. In die Bewertung flossen die mittleren gemessenen Konzentrationen der untersuchten Luftbeimengungen ein.

„Die Überprüfung der Luft in Bad Feilnbach ergab, dass die Belastung im Kurgebiet für alle gemessenen Luftschadstoffe im kurortüblichen Bereich liegt“, teilte die Gemeinde jetzt mit. Im Verkehrszentrum ist die Belastung durch Stickstoffdioxid normal beziehungsweise kurortüblich ausgefallen. Die Konzentrationen von Feinstaub, Ruß im Feinstaub und Grobstaub sind gering. Fazit der Untersuchungen: Insgesamt sind die lufthygienischen Voraussetzungen an ein „Moorheilbad“ weiterhin erfüllt.

Doch stehen noch zwei weitere wichtige Kriterien aus. Zum einen das bioklimatische Gutachten – das Letztre wurde im Jahr 2013 erstellt – und zum anderen die medizinisch-balneologische Kontrolle, zuletzt im Jahr 2012 durchgeführt.

Moorbadehaus im Visier

Hier kommt, wie berichtet, dem Angebot der Mooranwendungen im Ort eine wichtige Bedeutung zu. Davon gibt es in Bad Feilnbach allerdings nur noch wenig. Dies ist mit ein Grund dafür, dass die Kommune nun wieder verstärkt über die Errichtung eines Moorbadehauses nachdenkt. Im Jahr 2018 hatte der Gemeinderat ein klares Bekenntnis zum „schwarzen Gold“ abgegeben: Es solle alles Notwendige unternommen werden, damit der Gesundheitsstandort Bad Feinbach als Moorheilbad erhalten bleibt.

Kommentare