"Für alle Kinder ist etwas Tolles dabei"

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Rosenheim - 15 Raublinger Buben und Mädel zwischen zehn und 13 Jahren besuchten gestern die LGS in Rosenheim. Als "rasende Reporter" testeten sie im Rahmen des Ferienprogramms die Spielgeräte auf der Gartenschau.

Für die OVB-Leser gaben sie ihre Testergebnisse ab: "Fast alle Geräte bekommen eine ,Eins mit Stern, manche waren aber auch recht rutschig", so die zwölfjährige Jasmin Hell. Der absolute Hit: Die "Kletterskulptur", dicht gefolgt vom Mittagessen bei McDonalds.

Das Raublinger Ferienprogramm auf der LGS

"Richtig cool ist die große Kletterskulptur", sagt die zehnjährige Elena Vodermaier. Sie ist von Spielgeräte Richter aus Frasdorf, steht im Mangfallpark Nord und wird auch nach der Landesgartenschau dort bleiben. Sie besteht aus vielen glatten Eichenpfählen und soll die Alpenkette nachbilden. Sie ist acht Meter hoch, doch "ganz nach oben kann man nicht hochklettern, weil Stecken im Weg sind", erklärt Jasmin. "Wir hatten keine Angst, es war sehr spannend", berichten die jungen Tester Jasmin und Elena. Mehr Respekt vor der Höhe hatte die zwölfjährige Carolin. "Es war sehr rutschig, das mochte ich nicht." Auch der elfjährigen Fiona hat es die Kletterskulptur angetan. "Ich war fast ganz oben. Es war toll, weil man einen schönen Ausblick von dort oben hat."

Richtig attraktiv fand Anea den "Wasserwald": "Bei einer Wippe spritzt plötzlich ein Wasserstrahl heraus. Das war lustig." Der Wasserwald ist ein Spielgerät im "Spielfluss" im Bereich Mangfallpark Süd.

"Ich habe die Kletterwelle getestet. Ich finde dieses Gerät gut, weil man sich auf die Polster legen und relaxen kann. Außerdem macht es nichts, wenn man runterfällt, weil der Boden sehr weich ist", sagt die zwölfjährige Lena.

Die Stühle neben dem Mullewapp-Haus fielen der elfjährigen Jessica sofort auf. "Sie waren so schön, aber leider auch etwas unbequem." Außerdem wurde von ihr das Stehkarussell auf Herz und Nieren getestet: "Es hat viel Spaß gemacht", so ihr Urteil.

Der zehnjährige Alexander probierte alle Spielgeräte intensiv aus. Sein fachmännisches Urteil: "Alle sehr gut."

"Die Kletterwelle erinnert mich an eine Wasserwelle. Mir hat es viel Spaß gemacht, mit meinen Freunden darauf herumzuklettern. Es schwankt dann gewaltig. Aber niemand ist runtergefallen", sagt der elfjährige Lucas. Der elfjährige Stefan sagt: "Die Kletterskulptur ist acht Meter hoch, also nichts für Höhenangsthasen. Die Skulptur soll die Alpen darstellen. Zum Glück kann man nicht runterfallen, weil die Holzbohlen sehr eng miteinander verstrebt sind. Das ist mein Lieblingsklettergerüst." Einen wichtigen Vorteil der Kletterskulptur ist: "Jüngere Kinder können im unteren Bereich klettern. Nach oben kommt man nur, wenn man größer ist, weil man die Stangen sonst nicht erreicht." Fazit: Ein Gerät für Groß und Klein.

"Die Wasserwippe sollte gepolstert werden, sie ist ganz schön hart", bringt der zehnjährige Seppi an.

Die "Kletterwelle", ein 50 Meter langes Kletternetz, sei eher für kleinere Kinder geeignet, meint der elfjährige Marinus. "Das Klettern ist dort nicht so schwierig wie auf der Skulptur."

Eher für Jüngere ist die Rutsche, sagt die elfjährige Katharina. "Für mich ist sie zu niedrig." "Richtig toll" aber sei die Kletterskulptur. "Man muss sich mühsam den Weg nach oben suchen, manchmal ist der direkte Weg durch Holzstangen verstellt oder der Abstand der Stangen ist zu groß." Wolle man auf einen anderen "Gipfel" innerhalb der "Alpenkette", muss man wieder ein Stück nach unten und einen neuen Anlauf nehmen.

"Insgesamt sind die Spielgeräte toll", resümiert die zwölfjährige Lisa. "Besonders der Tropfenhüfer ist zu empfehlen."

re/Oberbayerisches Volksblatt

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