"Geldregen" für Aiblinger Sportvereine

Bad Aibling - Mit beträchtlichen Summen fördert die Stadt Bad Aibling auch in diesem Jahr wieder ihre Sportvereine: An die 25.000 Euro werden für die pauschalen Vereinszuschüsse zur Verfügung gestellt.

Diese orientierensich an den Mitgliederzahlen. Der Hauptausschuss zeigte sich in jüngster Sitzung mit der Vergabe der Gelder einverstanden.

Insgesamt neun Aiblinger Vereine haben Anfang des Jahres beim Freistaat Bayern Zuschussbedarf angemeldet, der nach den Sportförderrichtlinien aus dem Jahr 2006 errechnet wird. Damit soll unter anderem die Beschäftigung von Übungsleitern ermöglicht werden, aber auch die Bewirtschaftung der Vereinsräume sowie die Ausstattung mit Sport- und Pflegegeräten.

Der jeweilige Festbetrag für die Vereine wird Kämmerer Andreas Mennel zufolge über die Mitgliederzahlen sowie die gültigen Übungsleiterlizenzen ermittelt, wobei Erwachsene einfach und Nachwuchssportler bis 26 Jahre zehnfach gewertet werden. Hinzu kommen Übungsleiterlizenzen mit einer 650-fachen Wertung.

Die Förderrichtlinien des Freistaates Bayern legt auch die Stadt Bad Aibling für ihren pauschalen Zuschuss an die Vereine zugrunde und schließt sich damit den staatlichen Berechnungen an. In diesem Zusammenhang erhalten: der TuS Bad Aibling je 13770 Euro von Stadt und Freistaat (2009: 12.910 Euro), der Tennisclub Bad Aibling jeweils 1590 Euro (im Vorjahr 1298 Euro) und der EHC Bad Aibling je 1481 Euro (1465 Euro). Weitere Gelder gehen an den ERC Bad Aibling mit jeweils 762 Euro (920 Euro) und den Skiclub Bad Aibling mit je 5433 Euro (4468 Euro). Die JFG Mangfalltal-Maxlrain hatte Mennel zufolge für 2010 keinen Zuschussantrag gestellt. Gelder erhalten indes der Schachklub Bad Aibling mit jeweils 283 Euro, der AMC Bad Aibling mit je 594 Euro und die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Bad Aibling mit je 448 Euro - letztere drei Vereine hatten erstmals die staatlichen Zuschüsse beantragt und werden nun auch mit den Mitteln der Stadt bedacht.

Eine Ausnahme machte das Gremium auf Antrag von Sportreferent Erwin Kühnel (CSU) beim FFC Bad Aibling (Frauenfußball): Der neu gegründete Verein hatte im Frühjahr die Beantragungsfrist verpasst und geht nun von staatlicher Seite leer aus. Dennoch, so Kühnels Meinung, sollte zumindest die Stadt die Arbeit des Vereins mit einem Zuschuss von 500 Euro honorieren. Im kommenden Jahr müssten die Fristen dann aber eingehalten werden, betonte er, was auch CSU-Stadtrat Otto Steffl unterstützte: "Der Verein hat in der Zwischenzeit über 100 Mitglieder und ist sehr aktiv", wusste Steffl.

ÜWG-Stadtrat Uli Nowak schlug als Basis für diesen außertourlichen Zuschuss ebenso die staatlichen Berechnungsgrundlagen vor, um alle Vereine gleich zu behandeln - ein Vorschlag, dem der Hauptausschuss einstimmig folgte.

Insgesamt stellt die Stadt in 2010 rund 25.000 Euro für die Aiblinger Sportvereine zur Verfügung, inklusive des noch zu ermittelnden Betrages für den FFC. Im vergangenen Jahr belief sich der Betrag laut Kämmerei noch auf knapp 21500 Euro.

Das bereits im Bauausschuss behandelte Thema Erweiterung des Bebauungsplanes "Östlich der Schwimmbadstraße" zum Bau einer Wasserskianlage und von Blockhäusern östlich des Hotels Schmelmer Hof nahm das Gremium zur Kenntnis. Die abschließende Beschlussfassung obliegt dem Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 26. August.

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