Polts Rundkurs durch seinen Circus Maximus

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Gerhard Polt

Bad Aibling - Der „Circus Maximus“ im antiken Rom war ein Rundkurs für Wagenrennen. Auf einen Rundkurs durch sein gleichnamiges Gesamtwerk begab sich auch Gerhard Polt in Bad Aibling.

Dort brachte ihm das Publikum im Rahmen der Aiblinger Literaturtage im ausverkauften großen Kurhaussaal als „emotionale Antrittsgage“ gleich einen kräftigen Beifall entgegen. Der „Philosoph unter den deutschen Kabarettisten“ stieg auch gleich ein in den scharfzüngigen „Rundkurs“ durch seine 2002 erschienenen gesammelten Werke und outete sich als „Anti-Fußgänger“, der nicht einmal eine Fußgängerzone betritt und sich auch von den wenigen apokalyptischen Radfahrern nicht seinen Spaß am Autofahren verderben lässt.

Die Bestellung eines Neuwagens mit 600 PS und der dazugehörigen teuren Extras (unter anderem das „Collision Mitigation Brake System“, das die „Obacht“-Rufe der mitfahrenden Ehefrau unnötig macht) bereite ihm ein Gefühl weihnachtlicher Vorfreude. Die von seiner Frau gewünschte Elfenbein-Ausstattung für die Bedienelemente verstoße jedoch gegen sein grünes Herz.

Weitere Themen der vergnüglichen literarischen Gesamtwerk-Rundreise waren unter anderem das Monopoly-Spiel, das Frau Meisinger ihrem Sohn Jean-Claude schenkt.

Mehr dazu in der Freitagausgabe des Mangfall-Boten

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