Starbulls: Null-Punkte-Wochenende abgewendet

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Rosenheim - Nach einem 0:2-Rückstand gegen Peiting haben die Starbulls gestern Abend doch noch einen Punkt geholt. Sie mussten sich erst im Penaltyschießen geschlagen geben **Neu: Video Pressekonferenz**Live-Ticker zum Nachlesen**

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Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Null-Punkte-Wochenende abgewendet

Es sah nach einem rabenschwarzen Wochenende für die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga aus: Am Freitag blamierte man sich mit der 1:3-Niederlage beim Tabellenvorletzten Deggendorf, gestern Abend lag man nach 46 Minuten im Heimspiel gegen den EC Peiting nicht unverdient mit 0:2 im Rückstand.

Dann bewiesen die Rosenheimer aber noch einmal Moral, kamen zum Ausgleich und sicherten sich damit zumindest einen Punkt. Das Penaltyschießen ging dann aber an die Gäste. „Vor dem Spiel wäre ich mit zwei Punkten sehr zufrieden gewesen, nach diesem Spielverlauf bin ich es aber nicht“, meinte Peitings Trainer Leos Sulak und trauerte vor allem den vielen klaren Tormöglichkeiten seiner Mannschaft im zweiten Drittel nach. „Da hätten wir mit 4:0 führen müssen“, befand er. Martin Schweiger, Florian Simon, Dominic Krabbat und Klaus Müller hatten gute Chancen, die vom eigenen Unvermögen oder dem einmal mehr starken Claus Dalpiaz im Rosenheimer Tor zunichte gemacht wurden. So gingen die Peitinger lediglich mit einer 1:0-Führung in die letzte Drittelpause.

Partie schien gelaufen

Alan Reader verzweifelt: Gerade hat der Rosenheimer Stürmer eine Riesenchance vergeben, als er alleine auf Peitings Torhüter Etienne Renkewitz zusteuerte, die Scheibe aber am Tor vorbeisetzte.

Als dann in der 46. Minute durch den Ex-Rosenheimer Anton Saal der zweite Treffer für die Gäste fiel, schien die Partie gelaufen. Dann aber rissen sich die Starbulls aber noch einmal am Riemen. Neuen Schwung erhielten sie durch den schnellen Anschlusstreffer von Andreas Paderhuber exakt 63 Sekunden nach dem 0:2. Und fünf Minuten vor Schluss konnte der ansonsten eher blasse Mitch Stephens nach einer schönen Einzelaktion ausgleichen. Bereits zuvor hatte Alan Reader einen Treffer auf dem Schläger.

Das Spiel, das bei weitem nicht an das Niveau der Duelle zwischen Rosenheim und Peiting aus der Vorsaison heranreichte, ging in die Verlängerung, in der auf Starbulls-Seite der junge Marius Möchel die auffälligsten Szenen hatte. Möchel und Fabian Zick erhielten von Trainer Franz Steer nachher ein Sonderlob. „Sie haben sehr gut gespielt“, so die Meinung von Steer über seine beiden Youngster. Und auch ein „Alter“ war wieder mit von der Partie: Mondi Hilger gab sein Comeback, kam fast nur bei Überzahlsituationen aufs Eis. Der 43-jährige geriet am Ende zum tragischen Helden, weil er den letzten Penalty vergab. Zuvor hatte Manfred Eichberger für die Peitinger souverän verwandelt.

Statistik: Starbulls Rosenheim - EC Peiting 2:3 n.P. (0:0, 0:1, 2:1, 0:1)

Tore: 0:1 (35.) Stotz/Krabbat, Dibelka, 0:2 (46.) Saal/Kreuzer, Dibelka, 1:2 (47.) Paderhuber/ Newhook, Stephens, 2:2 (55.) Stephens/Dalpiaz

Penaltyschießen: Eichberger

Strafminuten: Rosenheim 12 plus 10 Disziplinar für Rohner, Peiting 14

Zuschauer: 1657

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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Rubriklistenbild: © ziegler

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