Rosenheimerin stirbt in Lawine

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Bergung im Zillertal: Retter bei einem Verschütteten.

Zillertal - Das Todesopfer der Lawine im Zillertal war die Rosenheimerin Elke F. - ihr Freund Nikolaus H. lag sechs Stunden neben ihr und konnte nach dramatischen Stunden gerettet werden.

Elke und ihr Freund Nikolaus waren in Hochfügen im Zillertal unterwegs. Erst vor kurzem war die 27-Jährige zu ihrem Freund nach Hausham gezogen. Am Donnerstag war das Paar vom 2244 Meter hohen Sonntagsköpfl im Gemeindegebiet Fügenberg am frühen Nachmittag nordseitig in Richtung Maschentalalm abgefahren. Dabei wurden sie von der Lawine erfasst und verschüttet.

„Es stellt auch einem erfahrenen Bergretter die ,Ganslhaut‘ auf, wenn man weiß, dass jemand seit über sechs Stunden unter einer Lawine liegt. Er konnte niemanden alarmieren, da er so lange brauchte bis er an sein Handy kam“, berichtet Michael Knauer, Luft- und Bergretter aus Kaltenbach. „Am Telefon berichtete das Lawinenopfer, dass seine tote Freundin neben ihm liegt. Das berührt einen sehr.“

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Nikolaus wurde zwar wie Elke auch ganz verschüttet, doch hatte er ein Atemloch ins Freie. Für die nach Einbruch der Dunkelheit alarmierten Retter wäre ein Aufstieg lebensgefährlich gewesen, so dass sie sich mit dem Hubschrauber auf die Suche machten. „Es war sehr schwer, den Lawinenkegel in der Dunkelheit ausfindig zu machen. Der Verschüttete hat uns per Handy über die Leitstelle hinnavigiert", erklärt Knauer.

Dank des Einsatzes der Bergretter befindet sich Nikolaus, der ins Innsbrucker Krankenhaus eingeliefert wurde, inzwischen auf dem Weg der Besserung.

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