Hochkarätige Sportler bei Talk-Runde zu Gast

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Hochkarätiger Besuch bei der Podiumsdiskussion im Rosengarten: (von links): Moderator Maxl Müller, Evi Sachenbacher-Stehle und Tobias Angerer.

Kolbermoor - Neben Tobias Angerer hatte sich das Quest-Club-Team noch weitere hochkarätige Sportstars für eine Podiumsdiskussion zum Thema "Sport, Leben und Du" in die Alte Spinnerei eingeladen:

Die Olympiasiegerin und im Skilanglauf, Evi Sachenbacher-Stehle, Slalomlegende Christian Neureuther, der Rosenheimer Radnachwuchsfahrer Felix Spensberger und Kuno Messmann, ehemaliger Trainer im Deutschen Skiverband, waren neben Tobias Angerer zu Gast.

Podiumsdiskussion im Rosengarten der Spinnerei

Als Moderator fungierte im vollbesetzten Rosengarten Maxl Müller aus der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks. In seiner Kurzvorstellung der Athleten bezeichnete Müller Evi Sachenbacher-Stehle als das "immer strahlende Gesicht des Wintersports" und in Tobias Angerer sah er einen "authentischen Menschen, der seine Leidenschaft für den Sport bewahrt hat". Lobende Worte fand er für Nachwuchsradler Felix Spensberger und den Ex-Trainer der Skifahrer, Kuno Messmann. Sie alle waren schnell in die Diskussionsrunde eingebunden und gaben dabei so manche überraschenden Details aus ihrem Leben preis. So reflektierte Evi Sachenbacher-Stehle nochmals kurz über ihre Gefühle, "die einfach unbeschreiblich" waren, als sie mit 20 Jahren Olympia-Gold in der Staffel geholt hatte. Auch Tobias Angerer hatte schon von Jugend an "immer das Ziel vor Augen, in die Weltspitze zu kommen", was ihm ja zwischenzeitlich eindrucksvoll gelungen ist.

Für Christian Neureuther - den "Sunyboy des Wintersports", wie es Maxl Müller formulierte - reichte es zwar nie zu einer Olympiamedaille, aber auch er hat die "Bekanntheit genossen", die ihm seine sportlichen Erfolge beschert hatten. Der junge Felix Spensberger, der erst am Anfang seiner Karriere steht, hat "schon mal hineingeschnuppert" in den Leistungssport als Deutscher Vizemeister bei den Bergfahrern. Nachdem er in diesem Jahr sein "Abi gemacht" hat, hat er sich als weiteres Ziel gesteckt "Profi zu werden".

Nach dem Stellenwert des Sports befragt, bejahten die Sportler durchwegs dessen herausragende Bedeutung für ihr Leben. Aber auch, dass der Sport Freude machen muss, "sonst bleiben die Leistungen aus", wie Angerer betonte. Für Langläuferin Sachenbacher-Stehle ist es auch wichtig, "Tiefschläge im sportlichen Bereich gut zu verdauen und aus ihnen zu lernen, denn man kann nicht immer auf der Überholspur sein". Gemeinschaftlich kam es von den Sportler rüber, dass sie manchmal sehr starkem Druck, vor allem durch die Medien ausgesetzt sind, "denen dann plötzlich ein zweiter Platz nicht mehr reicht", wie es Angerer unter dem Beifall der vielen Zuhörer auf den Punkt brachte.

Für Evi Sachenbacher-Stehle liegen die Prioritäten in diesem Jahr auf der Vorbereitung für die Weltmeisterschaften in zwei Jahren. Auch Tobias Angerer fühlt sich "topfit" und will in der neuen Saison "angreifen". Nachwuchsfahrer Felix Spensberger zeigte sich ebenfalls optimistisch für das nächste Jahr, die "gesteckten Ziele zu erreichen".

Alle Sportler waren sich einig, dass der Sport durchaus ein Sprungbrett sei für eine weitere Karriere, in erster Linie aber eine "Schule für das Leben".

hko/Oberbayerisches Volksblatt

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