Isabella Laböck: Medaillenhoffnung aus Prien

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Sudelfeld - Isabella Laböck aus Prien kämpft in Vancouver um Medaillen beim Snowboardwettbewerb. Die Generalprobe ist das heimische Weltcuprennen am Sudelfeld am 6. Februar.

Nur noch zwei Tore am vereisten Hang am Waldkopf, zwei konzentrierte Schwünge, dann ist das Training vorbei. Der Feinschliff für das Rennen am Samstag sitzt. Jede Kante, jede Unebenheit des Geländes ist erforscht und im Gehirn gespeichert.

Isabella Laböck ist zufrieden mit der letzten Abfahrt des Tages. "Die Piste ist in einem perfekten Zustand. Beim Wettkampf kann alles nur optimal laufen", sagt die Priener Medaillenhoffnung. Am Sudelfeld soll das nötige Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele in Vancouver getankt werden. Laböck steht derzeit auf Platz acht im Gesamtweltcup. Das soll sich bald ändern. Sie wolle auf jeden Fall zu den besten fünf Fahrern am Ende der Saison gehören.

Isabella Laböck beim Training am Sudelfeld

Snowboarderin Laböck trainiert am Sudelfeld 

Die 23-jährige Prienerin hat in diesem Winter gute Resultate erzielt. Zweimal stand sie auf Platz zwei, bei der deutschen Meisterschaft in Hochfügen und beim Weltcuprennen in Steamboat Springs, USA. Durch diese Erfolge hat sie ohne Probleme die Qualifikation für Vancouver geschafft.

Daher geht sie auch ganz locker an den Start im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen: "Ich bin mit allen Trainingsläufen am Sudelfeld sehr zufrieden, der Hang liegt mir. Es ist natürlich ein Vorteil, dass unser Trainer den Kurs steckt", sagt Laböck. Beim Parallel-Riesenslalom fahren zwei Snowboarder gegeneinander. Der Hang am Sudelfeld ist rund 800 Meter lang und hat einen Höhenunterschied von 226 Metern.

Isabella Laböck beim Wettkampf

Isabella Laböck beim Wettkampf

Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen. 97 Athleten wollen ihre Form kurz vor Vancouver noch einmal testen. Die deutsche Mannschaft ist mit 16 Fahrern am Start. Laböck will ins Finale der besten 16 Boarder. Dann wird der Wettkampf in Ausscheidungsrennen fortgesetzt bis zwei Fahrer im Finale übrig bleiben. "Ein Platz auf dem Stockerl wäre schon ein großer Erfolg", betont die Prienerin. Der ganz große Traum von einer Medaille bei den Olympischen Spielen könnte am 26. Februar in Vancouver in Erfüllung gehen. (sf)                

Rubriklistenbild: © sf

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