"Stolz auf die Jungs"

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Rosenheim - Trainer Franz Steer kann zu Recht stolz sein: Mit Kampfgeist und Einsatz besiegten die Starbulls die Roten Teufel aus Bad Nauheim 5:2. **Neues Video: Trainer-PK**Live-Ticker zum Nachlesen**

Im zweiten Spiel der Play-off-Viertelfinalserie in der Eishockey-Oberliga haben die Starbulls die Schmach aus dem Auftaktmatch wettgemacht und mit einem 5:2-Heimsieg über Bad Nauheim egalisiert. In der Serie steht es also 1:1 und nur eines ist bislang klar: das Viertelfinale geht mindestens über fünf Spiele! Es war die Reaktion, die sich die Starbulls-Fans erhofft hatten: Die Rosenheimer waren von Beginn an engagiert im Spiel, rackerten und kämpften um jeden Zentimeter Eis.

Unbändige Freude nach dem vorentscheidenden Bergmann-Treffer zum 5:2.

"Jeder hat gesehen, dass die Mannschaft will und jeder hat gesehen, wie schön Eishockey sein kann", meinte Trainer Franz Steer nach dem Spiel, nachdem er zunächst verkündet hatte, dass er "sehr stolz auf die Jungs" sei.

Der Einsatz wurde belohnt: Durch Ron Newhook (deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Wochen) gingen die Starbulls im ersten Drittel in Führung, nachdem sie zuvor noch eine Schrecksekunde – Lattentreffer von Jan Barta – zu überstehen hatten.

Dann schien alles gelaufen, nachdem im zweiten Abschnitt Dylan Stanley mit einem für Nauheims Goalie verdeckten Schuss auf 2:0 erhöht hatte und dann Stephan Gottwald nach toller Vorarbeit von Mitch Stephens sogar den dritten Rosenheimer Treffer markierte. Dazwischen lagen übrigens einige undurchsichtige Aktionen von Schiedsrichter Zehetleitner, der Nichtigkeiten mit Disziplinarstrafen, Attacken mit Verletzungsgefahr jedoch nur mit kleinen Strafen oder gar nicht ahndete.

Wie aus dem Nichts kamen die Gäste dann noch einmal heran, erzielten kurz vor und gleich nach der zweiten Drittelpause zwei Tore – nur noch 3:2 für Rosenheim, das dann eine Unterzahl zu überstehen hatte. Im Nauheimer Powerplay traf Chris Eade den Pfosten, Barta hatte zudem zwei gute Chancen. Doch die Starbulls hatten diesmal verdientermaßen das Glück des Tüchtigen – nicht nur im Penalty-killing, sondern auch bei den beiden weiteren Treffern. Beide Male waren die Rosenheimer Angriffe bereits abgewehrt, als einmal Marcus Marsall aus spitzem Winkel den Gäste-Keeper anschoss und die Scheibe ins Netz prallte, und nur kurze Zeit später in Unterzahl Matthias Bergmann ein weiteres Mal an den Puck kam und aus halbrechter Position zum 5:2-Endstand einhämmerte. „Wir ernten was wir säen“, hatten einst die „Fantastischen Vier“ gesungen – die Starbulls haben mit Engagement gesät und einen Sieg geerntet. Das passende Liedgut hatten aber eh schon im letzten Drittel die Rosenheimer Fans mit ihrem „Der SBR ist wieder da“ intoniert.

Statistik

Starbulls Rosenheim – Rote Teufel Bad Nauheim 5:2 (1:0, 2:1, 2:1).

Tore: 1:0 (10.) Newhook/Stanley, Rohner, 2:0 (24.) Stanley/Newhook, 3:0 (38.) Gottwald/Stephens, 3:1 (40.) Franz/Gare, Baum, 3:2 (42.) Gare/Baldys, Franz, 4:2 (50.) Marsall, 5:2 (52.) Bergmann

Strafminuten: Rosenheim 16 plus je 10 Disziplinarstrafe für Reader und Paderhuber, Bad Nauheim 10 plus 10 Disziplinarstrafe für Eade

Zuschauer: 1621.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Live-Ticker zum Nachlesen

Pressekonferenz bei Radio Charivari

Eindrücke vom 2. Play-off-Spiel:

2. Finalspiel: Eindrücke aus dem Stadion

Links zum Spiel in Bad Nauheim:

O-Töne von Trainer Steer

Rubriklistenbild: © cs

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