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Trachtenverein „Immergrün“ geht neue Wege

Eine gelungene Mischung: Familienfest und Oldtimertreffen in Kolbermoor vereint

Fauchende Ungetümer: Die gute alte Zeit kam in Kolbermoor wieder zurück. Stache
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Fauchende Ungetümer: Die gute alte Zeit kam in Kolbermoor wieder zurück. Stache

Bereits um 10 Uhr begann am Samstag das 9. Kolbermoorer Oldtimertreffen. Dieses knüpfte an die von Sepp Spielvogel veranstalteten „Kolbermoorer Bulldogtreffen“ an. Organisiert wurde es von Andreas Redl unter der Schirmherrschaft des Trachtenvereins.

Kolbermoor – Einen neuen Weg ging der Trachtenverein „Immergrün“ Kolbermoor : Oldtimertreffen und Familientag gemeinsam abhalten. Das lohnte sich, denn es wurde eine gelungene Mischung. Bereits um 10 Uhr begann samstags das 9. Kolbermoorer Oldtimertreffen. Dieses knüpfte an die von Sepp Spielvogel veranstalteten „Kolbermoorer Bulldogtreffen“ an. Organisiert wurde es von Andreas Redl unter der Schirmherrschaft des Trachtenvereins.

Schauplatz war der Erlebnisbauernhof der Familie Redl. Wenig später, gegen 11 Uhr, startete dann auch der Familientag, der besonders viele Kinder anzog. Hier konnten sie sich nach Herzenslust austoben. Bei einer hölzernen Kegelbahn, beim Heuhüpfen oder beim Ponyreiten, sie konnten Kutschenfahrten unternehmen und einiges mehr.

Auftritte der Trommler im Stadl

Wer es gemütlicher wollte, der ging in den Stadl und schaute sich dort die Auftritte der Trommler an und, wer mochte, konnte sogar beim Trommeln schnuppern. Auch die Goaßlschnalzer zeigten ihr Können. Und auch hier war eine Schnupperprobe möglich. Selbst den Erlebnisbauernhof konnte man näher kennenlernen.

Für das leibliche Wohl war auf beiden Veranstaltungen bestens gesorgt. Und da auch das Wetter gut mitspielte, strömten viele Interessierte auf das Gelände, vor dem ein in der Luft hängender Bulldog schon von weitem auf das Treffen der Oldtimerfreunde hinwies. Weit über 100 alte und historische Raritäten konnte man dort dann hautnah bestaunen.

Bulldogs und Standmotoren, einige Autos, Motorräder und „Schnauferl“ waren zu sehen. Sie üben einfach auch in der heutigen Zeit noch unvermindert ihren Reiz aus.

Raritäten nach der Pandemie erstmals wieder herzeigen

Das bestätigte der gute Zuspruch der Bevölkerung. Zudem wollte natürlich auch mancher Sammler seine vorbildlich gepflegte Rarität nach der Pandemie erstmals wieder herzeigen.

Gut 100 alte Stücke und Raritäten waren auf der weitläufigen Wiese zu bestaunen.

Dabei blieb das Fachsimpeln und das gegenseitige Austauschen und Ratschen nicht aus, überall bildeten sich schnell kleine Grüppchen, um deren Gesprächsinhalt man nicht lange rätseln musste. Anziehungsmagnete beim Oldtimertreffen gab es viele: ein Lanz, Baujahr 1951 mit „nur“ 16 PS oder ein alter Hanomag aus dem Jahr 1947 mit 40 PS.

Und wer kennt heutzutage noch einen Kramer? Emil Kramer gründete 1918 eine Landmaschinenhandel und 1925 präsentierte er das erste fertige Produkt. Erst Anfang der 50er Jahre kam er mit dem legendären K18 „Allesschaffer“ auf den Markt.

Direkt vom Feld zur Ausstellung: Der Eicher-Diesel.

Auch die vielen Eicher Bulldogs aus der frühen Nachkriegszeit zogen Schaulustige an. Ein ganz besonderes Stück war aber auch der Rolls Royce Meteor, Baujahr 1943-1964 mit seinen 650 PS.

Gute Symbiose gefunden

Dieser stammt direkt vom Flugmotor Rolls-Royce Merlin ab, einem V-12-Zylinder-Ottomotor mit 60° Zylinderwinkel und Flüssigkeitskühlung.

Bulldog an Bulldog reihten sich auf der Ausstellerwiese.

Im zweiten Weltkrieg trieb er verschiedene britische Jagdflugzeuge und britische Bomber an. Auch in den britischen Panzern, wie den Cromwell (1943-1950) oder dem Conqueror (1948-1966), kam er zum Einsatz.

Wurde er angelassen, das war so jede halbe Stunde der Fall, musste man sich die Ohren zuhalten, so laut war der Motor. Aber er brachte die Menschen auch nach über 70 Jahren noch zum Staunen.

Die Fans der gut erhaltenen Sammlerstücke kamen jedenfalls in Kolbermoor wieder auf ihre Kosten. Und der Trachtenverein hatte mit seinem Familienfest und dem Oldtimertreffen eine gute Symbiose gefunden.

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