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Eisige Temperaturen?

Folge des Ukraine-Krieges: Warum die Stadt Kolbermoor den Gashahn im Freibad zudreht

Bademeister Helmut Eggerl säubert die Ränder des Babybeckens. Foto: Riediger
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Bademeister Helmut Eggerl säubert die Ränder des Babybeckens.

Die Eröffnung des Kolbermoorer Freibades soll Mitte Mai sein. Warum die Wassertemperaturen schwanken können, wie heuer die Eintrittspreise sind und was derzeit noch getan werden muss.

Kolbermoor – Die Wassertemperatur im Schwimmerbecken des Freibades liegt zwischen 21 und 23 Grad. Und dafür sorgen die Solaranlage und das Blockheizkraftwerk der Adolf-Rasp-Schule. Darüber hinaus sorgten bisher auch die Gastherme für eine konstante Wassertemperatur in den drei Becken. Sollten beispielsweise die Solaranlage und das Blockheizkraftwerk nicht ausreichen, sprang die Gastherme an.

„Heizen, was die Sonne hergibt“

Das fällt heuer flach: Die Gastherme bleiben heuer im Freibades aus. Da die Stadt auf die Nutzung von Gas verzichten will. „Die Bürger werden derzeit von allen Seiten aufgefordert, Energie und speziell Gas zu sparen. Es wäre sicher schwer nachvollziehbar, wenn nicht auch die Stadt Kolbermoor versuchen würde, den Gasverbrauch, wo immer das möglich ist, zu reduzieren“, erklärt Bürgermeister Peter Kloo die Maßnahme.

Aber was heißt das konkret? Um wie viel Grad kühler könnte das Wasser denn gerade nach kälteren Nächten in den Becken sein? „Das kann man gar nicht sagen“, sagt Charlie Meier, Bademeister und Schwimmlehrer des Freibads. „Wir heizen halt, was die Sonne hergibt“, sagt er.

Charlie Meier reinigt die Filter der Becken.

Laut Christian Poitsch springen die Gastherme bei einer bestimmten Wassertemperatur von selbst an. Aber wie sorgt man dafür, dass die Gastherme nicht automatisch anspringen? „Das ist quasi wie Zuhause. Man stellt einfach den Regler ab“, erklärt Christian Poitsch, der auf einen „super heißen Sommer“ setzt.

Heuer keine Einschränkungen

Das Freibad öffnet am Samstag, 14. Mai, und soll dann täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Regeln hinsichtlich der Nutzung gibt es, wie in den beiden vergangenen Jahren coronabedingt nicht, so Poitsch. Es ist wie vorher. So gebe es beispielsweise keine Einschränkungen was die Anzahl der Besucher angeht. In den Jahren 20/21 war die Zahl auf etwa 540 Besucher am Tag begrenzt. Davor lag sie bei üblichen 2500.

Bis 14. Mai gibt es für die Bademeister Meier und Helmut Eggerl noch jede Menge zu tun: Es wurden bereits zwei Umwälzpumpen ausgetauscht, die quasi alle drei Becken bedienen. Darüber hinaus wurden kaputte Fliesen ausgetauscht. Der Aussichtsturm erhielt einen neuen Anstrich, ebenso fanden Malerarbeiten in den Becken und in den Räumlichkeiten statt. Plasterarbeiten auf den Wegen. Garten- und Mäharbeiten stehen noch an. Und damit das Schwimmerbecken nicht verschmutzt wird, haben die beiden abgedeckt. Charlie Meier: „Wir sind gut gerüstet und geben unser Möglichstes, damit amEröffnungstag alles fertig ist.“ Und dann gilt es wieder abzutauchen – aber eventuell in etwas kalterem Wasser.

Die Eintrittspreise ins Freibad wurden seit 2017 nicht erhöht, erklärt Christian Poitsch vom Stadtmarketing. Die Kosten betragen: Einzelticket für Erwachsene 3,50 Euro, ermäßigter Eintritt 2,50 Euro, Kinder zahlen für die Einzelkarte einen Euro; die Zwölferkarte für Erwachsene kostet 35 Euro, ermäßigte Zwölferkarte kostet 25 Euro, Kinder zahlen dafür acht Euro; Saisonkarte für Erwachsene kostet 75 Euro, ermäßigt kostet sie 60 Euro, Kinder zahlen 25 Euro; die Familiensaisonkarte für Eltern ab einem Kind bis einschließlich 15. Lebensjahr beträgt 100 Euro.

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