Kontrolle: Aufgemotzter BMW und Handy am Steuer

Kolbermoor - Die Polizei führte am Vormittag zwischen Pullach und Kolbermoor Kontrollen durch. Fazit: Ein BMW muss umgerüstet werden und eine 24-Jährige wird eine Überraschung erleben.

Am Vormittag des 6. Januar führte die Polizeiinspektion Bad Aibling eine Geschwindigkeitsmessung auf der Unfallhäufungsstrecke zwischen Pullach und Kolbermoor durch. Erfreulicherweise musste in der zweistündigen Aktion nur ein Fahrer gebührenpflichtig verwarnt werden. Er wurde bei erlaubten 70 km/h mit einer Geschwindigkeit von 92 km/h gemessen.

Der Fahrer eines BMW, älteren Baujahrs, muss mit einem Bußgeld wegen seiner Beleuchtungseinrichtungen rechnen. Das Fahrzeug war mit gelben Gläsern für Abblend- und Fernlicht ausgerüstet. Da in Deutschland für diese Leuchten weißes Licht vorgeschrieben ist, erlosch die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug. Der BMW muss nun umgerüstet werden.

Eine Überraschung wird eine 24-jährige Stephanskirchnerin erleben. Sie durchfuhr die Kontrollstelle während sie fleißig auf ihrem Handy herumtippte. Sie war von dem Gerät derart abgelenkt, dass sie die Kontrollstelle gar nicht bemerkte. Über das Kennzeichen konnte die Fahrerin jedoch schnell ermittelt werden. Auf sie werden 60 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg zukommen.

Im regen Feiertagsverkehr nutzten viele Verkehrsteilnehmer die Lichthupe um andere Autofahrer vor der Kontrollstelle zu warnen. Mittels einer weiteren Kontrollstelle wurden insgesamt 8 dieser Fahrer angehalten und wegen des unzulässigen Gebrauchs der Lichthupe gebührenpflichtig verwarnt. Die Einsicht, dass Fernlicht im Gegenverkehr zu Blendungen und dadurch zu Gefährdungen führen kann, war jedoch nur bei wenigen gegeben.

Pressemeldung Polizeiinspektion Bad Aibling

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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