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Nur eine Gegenstimme im Stadtrat

Kolbermoor steht hinter Resolution zum Brenner-Nordzulauf: „Alle müssen an einem Strang ziehen“

Lautstark haben Ende April mehr als 4000 Menschen in der Region gegen die geplante Trasse des Brenner-Nordzulaufs protestiert. .
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Lautstark haben Ende April mehr als 4000 Menschen in der Region gegen die geplante Trasse des Brenner-Nordzulaufs protestiert. .

„Alle Gemeinden müssen an einem Strang ziehen“, sagte Dagmar Levin in der jüngsten Stadtratssitzung. Die SPD-Rätin bezog sich auf die Resolution der Landkreisgemeinden zum Brenner-Nordzulauf, die der Kreistag mehrheitlich verabschiedet hat.

Kolbermoor – Und so stimmte auch das Kolbermoorer Gremium mehrheitlich (20:1) der Resolution zu – obwohl die Stadt von der violettfarbenen Vorzugstrasse nicht tangiert ist.

Bedarf soll ermittelt werden

Die Resolution, die in Zusammenarbeit von den betroffenen Gemeinden von Landrat Otto Lederer aufgesetzt worden ist, beinhaltet unter anderem, dass eine Umsetzung nur dann auf die Beine gestellt werden soll, wenn auch der Bedarf nachgewiesen ist. Mehr Tunnelanteile, die Verlegung von Verknüpfungsstellen und Lärmsanierung auf der Bestandsstrecke seien weitere Forderungen.

Gemeinsame Stellungnahme

Rathauschef Peter Kloo (SPD) sagte eingangs, dass die Kommunen immer miteinander kommuniziert hätten. „Wir wollen die gemeinsame Stellungnahme unterstützen, obwohl wir nicht direkt betroffen sind.“

Dagmar Levin begrüße es, die Resolution zu unterschreiben. „Wir müssen solidarisch sein“. Dieter Kannengießer (Parteifreie Kolbermoor) sprach auch die geforderte Barrierefreiheit für 30 Bahnhöfe im Landkreis an sowie die erhöhte Taktung. Fakt ist: „Die Raumunverträglichkeit bleibt.“ Leonhard Sedlbauer (CSU) konnte sich dem nur anschließen. Das konnte Bernhard Bystron (Grüne) allerdings nicht: Da es jetzt schon so voll auf der Schiene sei. „Es muss eine vernünftige Trassenplanung her“, forderte er.

„Felsen gegen die Bahn“

Christian Demmel (AfD) erklärte dem Gremium, das man sich als „Felsen gegen die Bahn“ stellen müsse – „als ein Block“. Wir müssen als geschlossenes Gegengewicht auftreten.“ In seine Richtung erklärte Levin, „dass die Bahn kein Gegner sei, sondern man es miteinander schaffen könne“. In Richtung Bystron erklärte sie: „Niemand stellt infrage, dass die Güter auf die Schienen sollen. Aber „es geht um das Wie.“ Und deshalb müsse eben dringend eine Bedarfsermittlung her.

Das bekräftigte auch Peter Kloo: Der Bedarf müsse ermittelt werden. Andrea Rosner (Grüne) sagte zum Schluss: „Wir müssen auf einen Konsens bauen.“ Den man jetzt durch die gemeinsame Resolution bereits habe.

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