Das waren die Hauptthemen der Bürgerversammlung

Bauvorhaben, Flüchtlinge und Spundwände

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Kolbermoor - Auf der Bürgerversammlung am 16. November sprach Bürgermeister Peter Kloo über verschiedene Themen wie die aktuelle Flüchtlingssituation, kommende Bauvorhaben und Spundwände.

Die Bürgerversammlung am Montag im Mareissaal in Kolbermoor war gut besucht. Hauptthemen waren die kommenden Bau- und Verkehrsvorhaben, die Flüchtlingssituation sowie die Verkleidung der Spundwände am Mangfalldamm.

Es geht sekundär um die vertikale Wand

Die Bevölkerung hatte die Chance, aktiv bei der Gestaltung der Wände und Wege entlang des Mangfalldammes mitzuwirken. Rund 300 Kolbermoorer aller Altersklassen haben an dem Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Hochwasserschutzdammes teilgenommen. Es wurden schließlich 1250 Ideen gesammelt, drei davon werden nun bearbeitet, so Kloo gegenüber mangfall24.de.

Kloo berichtete auf der Bürgerversammlung in dieser Sache von einem Workshop über die Verkleidung der Spundwände. Sehr interessant fand er, dass es bei der Gestaltung nur sekundär um die vertikale Wand gehe, sondern im Wesentlichen um die Räume drum herum. Wie die Wand im Raum und der Raum rund um die Wand herum gestaltet werde.

Die meisten Bürger haben sich an die bestehende Wand bereits gewohnt, so Kloo. Erstaunlich fand er, dass diese vor allem bei Frauen sehr gut ankomme.

Abriss der Mangfallbrücke

Ein Hauptthema bei der Vorstellung der kommenden Bauvorhaben war der Abriss der Mangfallbrücke in der Brückenstraße. Hier soll eine neue Brücke für den Straßenverkehr entstehen. Die Großbaustelle soll Anfang 2016 begonnen und Ende 2016 fertiggestellt werden. Das hohe Alter der Brücke von 50 Jahren und die steigende Verkehrsbelastung habe dazu geführt, dass eine Sanierung unmöglich sei.

Flüchtlingslage bisher sehr übersichtlich

Ein weiteres Thema in der Versammlung war die Flüchtlingssituation. Die aktuelle Flüchtlingslage sei in Kolbermoor derzeit noch sehr überschaubar, so Kloo gegenüber mangfall24.de. Es sei auf Grund der hohen Dichte der Bevölkerung auf verhältnismäßig kleinem Raum sehr schwer, geeignete Flächen für die Unterbringung von Flüchtlingen zu finden. Es gebe bislang auch noch keinen Verteilungsmaßstab.

Gespräche mit Investoren, gebe es bereits. Das Problem sei, dass es in Kolbermoor sozialen Wohnungsbau zwar gebe, dieser aber bereits belegt sei. Keiner könne so schnell bauen, wie Wohnraum benötigt werde, so Kloo.Kolbermoor werde sich dennoch seiner Verantwortung stellen.

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