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Tausend kleine Lichter

Mehr als 3.000 Feuer gegen Brenner-Nordzulauf: Ein Lichtermeer durch die Region

Die geplante Bahntrasse zerstört wertvolle Kulturlandschaft für Familien und Landwirtschaft – hier Stephanskirchen Lauterbach
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Die geplante Bahntrasse zerstört wertvolle Kulturlandschaft für Familien und Landwirtschaft – hier Stephanskirchen Lauterbach

Eine Feuerkette entlang der geplanten Brenner-Nordzulauf-Trassen: ein Symbol der Verläufe der vier noch im Rennen liegenden Trassen. Zwischen Ostermünchen und Oberaudorf brachten die Bürgerinitiativen ihren Unmut und ihre Sorgen zum Ausdruck.

Update, 19.29 Uhr - Mehr als 3.000 Feuer gegen Brenner-Nordzulauf

Statement Brennerdialog Rosenheimer Land e.V.:

Die Veranstalter hatten 1.000 Feuer anvisiert, aber am Ende brannten über 3.000 Flammen von Ostermünchen bis Kiefersfelden entlang der vier geplanten Bahntrassen.

Bauern, Handwerker, Akademiker – Singles, Kinder, Eltern und Großeltern, Einheimische und Zugereiste – die Menschen kommen aus allen Teilen der Gesellschaft, um auf die überflüssige Zerstörung von Natur und Heimat aufmerksam zu machen.

Die geplante Bahntrasse geht durch wertvolle Kulturlandschaft – hier die Wasn in Pang.

Bereits im Vorfeld haben die Medien intensiv berichtet, denn es wird immer deutlicher, dass im Voralpenland ein zweites Stuttgart 21 droht. Und das alles ohne sachlichen Grund, denn ein Bedarf ist nicht erkennbar. Die bestehende Bahnstrecke ist nur zu 50 Prozent ausgelastet und mit einer Modernisierung könnten 99 Prozent der geforderten 400 Züge zum Brennertunnel fahren.

„Ich bin begeistert und stolz, dass so viele Menschen nach der langen Coronapause nun wieder protestieren und ich bin zuversichtlich, dass wir im Wahljahr noch viele heiße Aktionen machen werden“, so Ralf Exler von der Bürgerinitiative Kolbermoor

Brennerdialog Rosenheimer Land e. V.

Update, 15.52 Uhr - Feuerdemo gegen den Brenner-Nord-Zulauf

Selbst der Mond unterstützte ganz offensichtlich die von der Bürgerinitiative Rosenheim-Land organisierte Demonstration gegen die geplante Trasse des Brenner Nordzulaufs zwischen Ostermünchen und Oberaudorf. In Feuerschalen, Grills, Feuerkörben und mit Fackeln wurden am Samstag, um 18.15 Uhr, die Feuer entzündet.

Tausend kleine Lichter: Mahnfeuer der Bürgerinitiativen entlang der geplanten Bahntrassen

Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
DSC08723 (Klein).JPG © Rolle
Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
DSC08723 (Klein).JPG © Rolle
Mahnfeuern im Bereich Mintsberg- Schechen
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Nie zuvor wurde eine derart erleuchtende, gleichzeitig beeindruckende Demonstration in dieser Größenordnung im Landkreis Rosenheim von den einzelnen Organisatoren durchgeführt. Es dürften an die 1000 Feuerstellen gewesen sein, die von Bürgern unserer Region entzündet wurden. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war es, dass die Aktion von einem prächtigen Vollmond begleitet wurde.

Erstmeldung:

Kolbermoor - Gegen 18.15 Uhr wurden sie am Samstag, den 27. Februar, gezündet, die Mahnfeuer entlang der geplanten Brenner-Nordzulauf-Trassen. So auch in der Aiblinger Au. An zwei gegenüberliegenden Straßen wurden hier die Feuerketten aufgestellt. Neben den Bürgerinitiativen und „Protest trotz Corona“ hatten sich auch viele Zuschauer eingefunden. Die Kolbermoorer Feuerwehr hatte die Drehleiter aufgestellt, wo Interessenten Gelegenheit hatten trotz Dunkelheit das Geschehen zu beobachten.

Mahnfeuer in Kolbermoor

Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer.
Die Bürgerinitiativen zündeten wieder Mahnfeuer. © jre

Die geplanten Trassen werden massive Auswirkungen auf die Region haben, befürchten die Bürgerinitiativen. Die Feuer, aufgereiht wie eine Schnur, sollen die Massivität der geplanten Trassen verdeutlichen. Bereits im Vorfeld hatten beteiligte aus Riedering ihre Bedenken zum Ausdruck gebracht. Christine Kreuz (FW) warnte vor den katastrophalen Auswirkungen durch den Bau: „Allein schon der Aushub…“, auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens wurde angezweifelt.

jre/jv

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