Planungen sollen heuer abgeschlossen werden

"Es wird grausam": Neubau der Tonwerk-Unterführung bis 2019 

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Kolbermoor - Bis ins Jahr 2019 soll der Neubau mit Verbreiterung der Tonwerksunterführung realisiert werden.

Damit dieser "sportliche Zeitplan" (CSU-Fraktionschef Sebastian Daxeder) eingehalten werden kann, soll die Planungsvereinbarung mit der DB Netz AG noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Allerdings muss nun ein neues Ingenieurbüro eingeschaltet werden. Das Büro ist nämlich für den Bau der reinen Bahnanlagen nicht ausreichend qualifiziert, wie die DB Netz AG mitteilte. 

Das Ingenieurbüro Roplan wird jedoch weiterhin die Fuß- und Radwege, die Verkehrsanlagen in der Bergstraße und Hasslerstraße sowie die Umlegung von Kanal und Wasserleitungen übernehmen. Es werden also zwei parallele Bauprozesse stattfinden. 

Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung einstimmig die Verhandlungen mit der DB Netz AG weiterzuführen. 

"Irgendwann müssen wir es machen"

Baudirektor Andreas Meixner erklärte, dass der Brückenbau bei der Unterführung rund ein Jahr dauern wird. Es werde zunächst eine Behelfsbrücke errichtet, so dass vermutlich an einem Wochenende der Bahnverkehr gesperrt werden muss. Ebenso dann beim Abbau. 

"Es wird grausam", prophezeite der Erste Bürgermeister Peter Kloo. Für mindestens ein Jahr werde die Unterführung für den Straßenverkehr gesperrt sein. Höchstens Radfahrer und Fußgänger werde man an den Seiten der Baustelle durchbringen können. 

Eine Alternative gibt es jedoch nicht, denn "irgendwann müssen wir es machen", so Kloo. Dementsprechend einstimmig fiel der Beschluss der Stadträte. 

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Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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