Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Untergrund wird „durchgerüttelt“

An der Kolberstraße in Kolbermoor entsteht eine Versuchsfläche

„Keine Dauer-Rüttelaktionen“: Wie sich Seeton verhält, will die Technische Universität München auf einer Versuchsfläche auf einem Areal in der Moorkulur klären. Im Bauausschuss wurde auch darüber diskutiert, ob ein Zusammenhang mit dem Nordzulauf besteht.

Kolbermoor – Werden die Bewohner nahe der Kolberstraße künftig durchgerüttelt? Diese Frage beschäftigte das Gremium des Bauausschusses, als es um die Beantragung seitens der Technischen Universität (TU) München zur Errichtung einer Versuchsfläche auf einem Areal in der Moorkultur ging. Dort soll untersucht werden, wie sich Fundamente auf Dauer tief im Seeton verhalten.

36 Monate soll Maßnahme dauern

Diese Versuchsfläche war bereits im Herbst Thema im Bauausschuss. Damals forderte das Gremium mehr Informationen zu diesem Projekt. Obendrein wurde damals bemängelt, dass die nahen Anwohner nicht informiert worden seien. Mittlerweile ist das vom Tisch: Sie wissen bescheid und haben dem Bauvorhaben zugestimmt, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Was ist mit dem Schall?

Auch die Fragen, die die Verwaltung an die TU geschickt hatte, wurden jetzt beantwortet. Beispielsweise wurde geklärt, dass die Maßnahme auf der und 4800 Quadratmeter großen Fläche, die dem Freistaat gehört, 36 Monate betrage. Darüber hinaus wurde nochmal en Detail erklärt, was genau dort gemacht werden soll: Der Grund soll ob seiner Standfestigkeit hin geprüft werden. Kurz: Wie verhalten sich Pfahl- und Säulengründungen im Seeton auf Dauer? Ausgangspunkt hierfür sind Erfahrungen beim Bau der „B 15 neu“.

Rathauschef Peter Kloo (SPD) sagte eingangs dass „dort keine Dauer-Rütteaktion“ stattfinden soll. Dagmar Levin (SPD) fragte, ob die Versuche „vorbereitende Maßnahmen für den Nordzulauf“ darstellen. Kloo erklärte, dass man seitens der Verwaltung auch die Befürchtung gehabt habe. Sachbearbeiter Alexander Lemke-Glashauser erklärte daraufhin, dass die Maßnahmen nicht im Zusammenhang mit dem Nordzulauf stünden. Levin sprach auch die „Schall-Geschichte“ an. „Es gibt keine Rüttelversuche“, sagte der Rathauschef. Lediglich sollen die Pfähle eingebracht werden, um zu schauen wie sich verhalten.

Caroline Schwägerl (Grüne) hatte Fragen zur Grundwasserschicht, ob die dadiurch nicht beeinträchtigt würde. Kloo antwortete, dass die weiter unter dem Seeton liege. Markus Schiffmann (CSU) regte noch an, dass die die Erkenntnisse unbedingt der Stadt zur Verfügung gestellt werden sollen. Letztlich votierte das Gremium mit 3:3 Stimmen.

Wann es losgehen soll, steht noch nicht fest. Nur soviel: „Sobald sie grünes Licht haben“, sagte Lemke-Glashauser auf Anfrage des Mangfall-Boten. Wann das sein wird, könne er nicht sagen.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa

Kommentare