Am 2. bis 6. August in Kolbermoor

XIII. Internationales Rennfeuer-Symposium Kolbermoor

Kolbermoor - Im Endspurt der Vorbereitungen zum XIII. Internationalen Rennfeuer-Symposium kommen die Verantwortlichen schon bevor das erste Feuer entfacht ist gehörig ins Schwitzen.

Immer mehr Teams, immer mehr Teilnehmer, das bedeutet auch, immer mehr Rennöfen. Und das bedeutet für die Organisatoren vor Ort in Kolbermoor auch immer mehr Material, das besorgt werden muss. Die 25 Ballen Stroh, die 1.000 Kilogramm Lehm und die 500 alten Volltonziegel sind noch einfachere Anforderungen, weil sie in Kolbermoor oder der allernächsten Umgebung zu bekommen sind.

Eisenerz aus Holland

Bei der halben Tonne Eisenerz wird’s schon etwas schwieriger, die wird von einer holländischen Stahlfabrik geliefert, eisenerzhaltiges Gestein aus der Region, das versuchsweise verwendet werden soll, ist auch schon vor Ort. Betrieben werden die Öfen alle mit Holzkohle und zwar Tag und Nacht. Bei den ersten Planungen zu Jahresbeginn ging man noch von einer Tonne Holzkohle aus.

Lieber auf Nummer sicher gehen

Und dann wuchsen die Teams und damit die Anforderungen, so dass schließlich vergangene Woche beim Großhändler in Nordrhein-Westfahlen 225 Säcke, also knapp 2,25 Tonnen Holzkohle, bestellt wurden. „Vielleicht brauchen wir nicht alles auf, aber wir müssen auf Nummer sicher gehen“, so Peter Elgaß, Vorsitzender des Fördervereins und Chef-Organisator des Rennfeuer-Events, „die Feuer dürfen während des Verhüttungs-Prozesses nicht ausgehen“. Bei diesem Materialaufwand ist nun leicht verständlich, warum die Gewinnung von Eisen über tausende von Jahren eine sehr beschwerliche und aufwendige Angelegenheit war.

XIII. INTERNATIONALES RENNFEUER-SYPOSIUM

2. bis 6. August in Kolbermoor an bei Sportanlage Am Rothbachl

Mittwoch bis Samstag ab 10 Uhr

Sonntag Frühschoppen von 9.00 bis 12.00 Uhr

Pressemitteilung der Stadt Kolbermoor

Rubriklistenbild: © dpa

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