Stefan Schmid aus Kolbermoor bringt neuen Song heraus

Sehnsucht nach Rosenheim - Ex-DSDS-Kandidat über die Zeit nach Dieter Bohlen

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Der Kolbermoorer Stefan Schmid singt in seinem neuen Song in Mundart über das Heimatgefühl, und die Sehnsucht nach Rosenheim
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Kolbermoor - Einige dürfte den Kolbermoorer Stefan Schmid wohl aus dem Fernsehen kennen. Bei DSDS flog er leider nach ein paar Runden raus, jetzt startet er aber trotzdem durch. 

Er ist ein waschechter Bayer aus Kolbermoor und Vollblutmusiker: Stefan Schmid (20), der vergangenes Jahr sogar Dieter Bohlen beim Casting zu Deutschland sucht den Superstar überzeugte, hat nun einen neuen Song heraus gebracht. Wir wollten wissen, wie es Stefan heute geht und haben ihn zu seinem neuen Song und seine Zeit nach DSDS gefragt. Und er nahm sich die Zeit zu antworten:

Die Geschichte wie es zum Song kam:

"Anfang dieses Jahres bin ich aus Bayern weggezogen. Zuerst nur wegen dem Job, danach, naja was soll ich sagen ... wo die Liebe halt eben hinfällt :) Ich bin also ohne Freunde/Familie im "fremden Bundeslande" nur mit meiner Freundin da gestanden, und habe mein Leben gelebt. Natürlich habe ich inzwischen super tolle Freunde hier wo ich jetzt wohne, aber trotzdem fehlte mir immer ein Stückchen. Lange wusste ich nicht was gefehlt hat, doch dann habe ich wieder Intensiv angefangen Musik zu machen. Und auf einmal verschlug es mich in die bayerische Richtung. Doch ich wollte keine Volksmusik machen, ich wollte auch keine Gabalier Nachmache werden, sondern ich wollte was kreieren, das rockig und bayerisch zugleich ist. Vielleicht mal etwas neues. Und dann habe ich mich einfach von meinem Heimatgefühl, meiner Sehnsucht nach Rosenheim und meinem Bauchgefühl leiten lassen.

Tja und so ist dann der Song „Boarisch Bluad“ entstanden, der jedem zeigen soll, wie schön Bayern ist, was für eine Tolle Kultur wir haben und vor allem wie stark wir alles zusammen halten können wenn‘s drauf an kommt.

Am besten hat man das beim Videodreh gesehen. Ich habe lediglich in ein paar Facebook- und Whatsappgruppen meine Suche gepostet, und schon waren viele Leute hilfsbereit. Am Drehtag selber waren wir knapp 20 Leute. Gedreht haben wir in Kolbermoor. Durch den Zusammenhalt von allen haben wir es also geschafft, in kürzester Zeit ein Video auf die Beine zu stellen, das sich durchaus sehen lassen kann. Am Drehtag selber war es einfach wahnsinnig lustig, für Essen und Trinken (Bier) war gesorgt, und es war „RICHTIG“ kalt. Trotzdem haben sich diese 20 Freiwillige in Dirndl und Lederhosen ins sau kalte Wetter gestellt und den Videodreh durch gezogen. Ich will mich hier nochmal an jeden Freiwillige bedanken: Ihr wart‘s SPITZE!

Ich bin auf jeden Fall sehr stolz auf das Video und auf das Lied, und genau das will ich weiter erreichen. Dass jeder einfach stolz auf sich und seine Kultur ist, egal woher er dann wirklich stammt.

Die Zeit nach DSDS:

Die Zeit nach DSDS war recht unspektakulär. Ich habe gearbeitet, gearbeitet und gearbeitet. Aber nicht nur in meinem Job, sondern auch an meiner Musik. Ich habe dann mein erstes kleines Homestudio-Album auf Spotify, Itunes etc. rausgebracht, immer wieder auf Youtube Songs hochgeladen und einfach mit Freude und Spaß an meiner Musik gearbeitet. Die Zeit war wirklich schön, aber auch anstrengend.

Jetzt auf jeden Fall kann ich nur sagen, will ich diese Reihe mit Bayerischen Rock Songs weiter führen, und vielleicht sogar ein Album auf den Markt bringen. Und in jedem dieser Songs soll bei allen das Bayerische Heimatgefühl erblühen, um allen zu zeigen, dass unsere Kultur, unser Dialekt oder unser Zusammenhalt einfach nicht zu unterschätzen und schon gar nicht zu verstecken sind."

Quelle: mangfall24.de

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