Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gelungenes Fest rund ums Rathaus

La dolce vita ist zurück: Kolbermoorer feiern und tanzen bis spät in die Nacht

Beim Fest rund ums Rathaus sorgten die Kolbermoorer Trachtenvereine und die Musikschule den ganzen Tag lang für Unterhaltung für Auge und Ohr: Hier spielt gerade die Rockwerkstatt der Musikschule auf.
+
Beim Fest rund ums Rathaus sorgten die Kolbermoorer Trachtenvereine und die Musikschule den ganzen Tag lang für Unterhaltung für Auge und Ohr: Hier spielt gerade die Rockwerkstatt der Musikschule auf.

Mit einem Fest rund ums Rathaus haben die Kolbermoorer jetzt gleich ein paar coronabedingt verpasste Einweihungsfeiern nachgeholt – auch die des neuen Ortszentrums mit Rathaus, Bücherei, Tiefgarage, Wohnhaus, Restaurant und viel Grün. Doch wie kommt das neue Ensemble bei den Kolbermoorern an?

Kolbermoor – „Der ganze Rathausplatz samt dem umgebenden Grün ist mehr als gelungen und wirklich ein großer Gewinn für Kolbermoor.“ Dieses dicke Lob kam von Anton Wallner, dem Bürgermeister der Gemeinde Bad Feilnbach. Er war einer der zahlreichen Besucher des „Festes rund ums Rathaus“, das am Samstag stattfand.

Newcomer im Kulturkalender

Christian Poitsch vom Stadtmarketing zeigte sich denn auch mehr als zufrieden: „Ich hätte nicht gedacht, dass tatsächlich so viele Menschen kommen.“ Denn im ganzen Mangfalltal wurde gefeiert: in Bruckmühl die beliebte Wiesn, in Bad Aibling das Bürgerfest, in Großkarolinenfeld Dorffest und in Wallners Heimat sogar Dorf- und Waldfest zugleich. Noch dazu fand am neuen Gerätehaus der Pullacher Feuerwehr eine bayernweite Spezialübung statt. Und so war der Besucheransturm beim Fest rund ums Rathaus – einem Newcomer unter den Veranstaltungs-Highlights – ein Beweis dafür, dass das Fest in den Veranstaltungskalender aufgenommen werden kann.

Die Kolbermoorer freuten sich darüber, dass das gesellige Leben endlich wieder zurückkehrt und verweilten bis in die Nacht im neu belebten Zentrum ihrer Stadt. Die Meisten kamen übrigens zu Fuß oder mit dem Fahrrad – eine Tatsache, die vor allem Mobilitätsmanagerin Veronika Winkler freute: „Das zeigt doch, dass das Fahrrad in Kolbermoor tatsächlich immer mehr zum Alltagsverkehrsmittel wird.“ Dazu kam, dass die Abschlusstour des Stadtradelns im Mangfalltal vom Festgelände rund um den Rathauplatz aus startete und zahlreiche Radler aus den Nachbargemeinden anzog.

Regen Zulauf hatten alle Stände – auch Rainer Steidle vom Kreisgartenbauvereins (links) und Kurt Möser vom Kolbermoorer Gartenbauvereins waren zufrieden.

Deutlich wurde die Bedeutung des Radls in Kolbermoor auch daran, dass einer der zahlreichen Infostände ganz besonders viel Zulauf hatte: Die Station der „Radl-Checker“ war dicht umringt. Bei ihnen konnte man sein Fahrrad nicht nur auf Verkehrssicherheit überprüfen lassen. Franz Leis und sein Team gaben auch viele wertvolle Tipps: Etwa worauf beim Einstellen der Schaltung zu achten ist oder wie man eine Kette optimal ölt. „Das ist ein tolles Angebot“, freute sich zum Beispiel Linda Buser: „Man bekommt hier die Dinge so erklärt, dass man sie auch tatsächlich versteht.“ Bei den Radl-Checkern herrschte vor allem am Vormittag so ein Andrang, dass die Besucher Schlange standen.

Auch die Abschluss-Tour des Stadtradelns im Mangfalltal startete aus. Mobilitätsmanagerin Veronika Winkler (vorn) schickte die Radler auf die Strecke.

Doch nicht nur sie hatten großen Zulauf. Auch die anderen „Standbetreiber“ – vom Schmuckverkauf zugunsten der Bürgerhausprojekte, über Gartenbauverein, Trachtler, Schülerpatenschaften bis hin zum VdK – waren mit dem Zuspruch der Kolbermoorer sehr zufrieden.

Vereine gestalten buntes Programm

Das Konzept von Ideengeber Christian Poitsch ging also auf: „Wir wollten ein buntes Vielerlei schaffen, bei dem man von einem zum anderen schlendert, sich informiert, auch nachfragt und dazwischen immer wieder etwas essen oder sich einfach unterhalten lassen kann.“ Ziel erreicht – und das, obwohl durch einige Corona-Ausfälle nicht alle geplanten Gruppen auftreten konnten.

Das Unterhaltsprogramm war durch Vorstellungen der beiden Trachtenvereine und der Musikschule reichlich. Der Tag deshalb nicht nur, wie erhofft, eine würdige Wiedergutmachung für alle Einweihungsfeiern, die in den beiden vergangenen Jahren ausfallen mussten – egal ob das nun das neue Rathaus, das Parkhaus, die Tonwerksunterführung, die neuen Kindergärten oder die Umgestaltung der Rosenheimerstraße war.

Feierlich eröffnet wurde das Ristorante „Milano“ im Herzen der Stadt.

Der Tag war auch ein Signal für die Zukunft: Die Stadt Kolbermoor hat jetzt ein Areal, das jede Menge Potenzial hat. Dass es sich hier wunderbar feiern lässt, genossen die Gäste des Ristorante „Milano“, das an diesem Abend seine offizielle Eröffnung feierte. Das Team von Guiseppe und Mario Coglitore hatte alle Hände voll zu tun, um all seine Gäste zu bewirten. Und die ließen sich nicht nur die italienischen Spezialitäten schmecken, sondern tanzten auch zur Live-Musik von Dieter Kannengießer und Vito Storione, die mit italienischen Oldies la dolce vita ins Herz der Stadt zauberten.

Kommentare